Ehevertrag zwischen dem verwitweten Schulmeister in Steinheim [Stadt Neu-Ulm] Johann Georg Miller und der ledigen Katharina Moser. Der Bräutigam hat aus seiner vorigen zweiten Ehe mit Barbara geborene Paulus den Sohn David. Der Vertrag wird im Beisein des Michael Unseld und des David Paulus, beide aus Steinheim, als Pfleger des Sohnes des Bräutigams sowie des Schuhmachers Johann Moser von Ulm als Vater und Beistand der Braut geschlossen.
Vollständigen Titel anzeigen
Ehevertrag zwischen dem verwitweten Schulmeister in Steinheim [Stadt Neu-Ulm] Johann Georg Miller und der ledigen Katharina Moser. Der Bräutigam hat aus seiner vorigen zweiten Ehe mit Barbara geborene Paulus den Sohn David. Der Vertrag wird im Beisein des Michael Unseld und des David Paulus, beide aus Steinheim, als Pfleger des Sohnes des Bräutigams sowie des Schuhmachers Johann Moser von Ulm als Vater und Beistand der Braut geschlossen.
A Urk. Heiratsverträge, 471
A Urk. Heiratsverträge A Urkunden Heiratsverträge
A Urkunden Heiratsverträge
1801 April 20.
Archivale
Sprache: Deutsch
Ausstellungsort: Ulm
Aussteller: Johann Georg Miller und Katharina Moser
Siegler: Unbesiegelt, beglaubigt durch die Unterschriften von Markus Christoph Besserer von Thalfingen [Obertalfingen Stadt Ulm], Hieronimus Eitel von Baldinger, Michael Glöcklen und Johann Paul Kindervater
Kanzleivermerke: No. 100 (19. Jh.); N. 412 (19. Jh.)
Überlieferung: Orig.
Beschreibstoff: Papierlibell
Siegelbefund: Unbesiegelt
Rückvermerke: Inhaltsangabe (19. Jh.)
Datum: So geschehen Ulm, den 20. aprilis 1801.
Ausstellungsort: Ulm
Aussteller: Johann Georg Miller und Katharina Moser
Siegler: Unbesiegelt, beglaubigt durch die Unterschriften von Markus Christoph Besserer von Thalfingen [Obertalfingen Stadt Ulm], Hieronimus Eitel von Baldinger, Michael Glöcklen und Johann Paul Kindervater
Kanzleivermerke: No. 100 (19. Jh.); N. 412 (19. Jh.)
Überlieferung: Orig.
Beschreibstoff: Papierlibell
Siegelbefund: Unbesiegelt
Rückvermerke: Inhaltsangabe (19. Jh.)
Datum: So geschehen Ulm, den 20. aprilis 1801.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:15 MESZ
Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International