Geheime Staatspolizei - Düsseldorf und Köln - Nachgeordnete Diienststellen RW 0018 (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigen
RW 0018 411.01.00-01
Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik) >> 2. Verwaltungsbehörden Regierungsbezirke Düsseldorf und Köln >> 2.4. Polizei >> 2.4.3. Polizeidienststellen der NS-Zeit >> 2.4.3.4. Geheime Staatspolizei >> 2.4.3.4.2. Geheime Staatspolizei-Staatspolizeistelle Köln
1933-1945
Nachgeordnete Dienststellen der Staatspolizeistelle Köln und der Staatspolizei(leit)stelle Düsseldorf. Nachgeordnete Dienststellen der Staatspolizeistelle Köln: Landratsamt des Siegkreises als Kreispolizeibehörde: Organisation und Verwaltung 1937-43; Reglementierung und Überwachung von Kirchen, Vereinen, Organisationen, Sekten und Geheimwissenschaften 1937-1944; Juden, Judenaktion 1938, Deportationen und Lager Much 1937-1944; Sabotage- und Spionageabwehr 1939-1945; Schutzhaft 1938-1941. Amt Lieberhausen als Ortspolizeibehörde: Überwachung und Verfolgung von Verbänden, Organisationen, Kirchen, Sekten, Juden sowie Rede- , Aufenthaltsverbote und Fahndungen nach Einzelpersonen 1933-1945; Beschlagnahme von Druckschriften 1938-1945. Amt Brühl als Ortspolizeibehörde: Überwachung von Kirchen und Vereinen sowie Fahndungen 1934-1942. Amt Euskirchen als Ortspolizeibehörde: Überwachung von Kirchen, Vereinen und Parteien 1933-1937. Amt Morbach als Ortspolizeibehörde: Politische Vergehen und Schutzhaft 1933-1944. Amt Türnich als Ortspolizeibehörde: Überwachungen 1936-1944. Nachgeordnete Dienststellen der Staatspolizeistelle Düsseldorf: Amt Breyell als Ortspolizeibehörde: Ausländische Arbeiter und Kriegsgefangene 1943-1944. Amt Goch und Asperden als Ortspolizeibehörde: Rundschreiben und Erlasse (u.a. Überwachung von Vereinen, Kirchen, konfessionellen Organisationen und Sekten 1934-1944; Beschlagnahme von Druckschriften 1937-1944; Personeneinzelfälle 1937-1941. Amt Lobberich als Ortspolizeibehörde: Rundschreiben und Erlasse (u.a. Sekten) 1938-1943. Amt Marienbaum als Ortspolizeibehörde: Überwachung von Vereinen, Organisationen, Kirchen und Bekämpfung staatsfeindlicher Umtriebe 1936-1945; Beschlagnahme von Druckschriften 1939-1943.
Bestandsbeschreibung: Der hier verzeichnete Bestand RW 18 war bis 2018 gemeinsam mit den Beständen RW 34, RW 35, RW 36, RW 37 in einem Findbuch 411.01.00 erfasst und wird nun aus technischen Gründen in einem Einzelfindbuch präsentiert .
Die Akten wurden in den 1960er Jahren aus amerikanischem Gewahrsam übernommen. Es handelt sich um Aktensplitter, die zu einem erheblichen Teil aus Rundschreiben und Erlassen ohne direkten regionalen Bezug bestehen, die teils von den aktenführenden Stellen selbst teils von den vorgesetzten Dienststellen (z.B. Reichssicherheitshauptamt) herausgegeben bzw. weitergeleitet wurden.
Die Akten RW 18 Nr. 44 - Nr. 57 (vormals Bestand BR 2309 Nr. 1- 14) wurde am 12.06.2007 als acc. 43-32/07 durch das Bundesarchiv an das Hauptstaatsarchiv abgegeben. Die Abgabe erfolgte im Zuge einer Beständebereinigung innerhalb des Bundesarchivs. Übernommen hat das Bundesarchiv diesen Bestand im Jahr 2005 durch das Britische Foreign Office Research Department (FCO), welche den Bestand als sog. German Collection geführt hat (siehe Dienstregistratur: 43-01-04-2#703/07). Die Verzeichnung dieser Akten erfolgte am 13.06.2007 durch Staatsarchivamtmann Christoph Heinen.
Die Akte RW 18 Nr. 32 Jüdische Organisationen stammt aus dem Polizeipräsidium Wuppertal und ist nun im Bestand Polizeipräsidium Wuppertal unter der der Signatur BR 0057 Nr. 136 aufgeführt.
Die Akten enthalten Angaben über:
Nachgeordnete Dienststellen der Staatspolizeistelle Köln und der Staatspolizei(leit)stelle Düsseldorf.
Nachgeordnete Dienststellen der Staatspolizeistelle Köln:
Landratsamt des Siegkreises als Kreispolizeibehörde: Organisation und Verwaltung 1937-43; Reglementierung und Überwachung von Kirchen, Vereinen, Organisationen, Sekten und Geheimwissenschaften 1937-1944; Juden, Judenaktion 1938, Deportationen und Lager Much 1937-1944; Sabotage- und Spionageabwehr 1939-1945; Schutzhaft 1938-1941.
Amt Lieberhausen als Ortspolizeibehörde: Überwachung und Verfolgung von Verbänden, Organisationen, Kirchen, Sekten, Juden sowie Rede- , Aufenthaltsverbote und Fahndungen nach Einzelpersonen 1933-1945; Beschlagnahme von Druckschriften 1938-1945.
Amt Brühl als Ortspolizeibehörde: Überwachung von Kirchen und Vereinen sowie Fahndungen 1934-1942.
Amt Euskirchen als Ortspolizeibehörde: Überwachung von Kirchen, Vereinen und Parteien 1933-1937.
Amt Morbach als Ortspolizeibehörde: Politische Vergehen und Schutzhaft 1933-1944.
Amt Türnich als Ortspolizeibehörde: Überwachungen 1936-1944. Nachgeordnete Dienststellen der Staatspolizeistelle Düsseldorf: Amt Breyell als Ortspolizeibehörde:
Ausländische Arbeiter und Kriegsgefangene 1943-1944.
Amt Goch und Asperden als Ortspolizeibehörde:
Rundschreiben und Erlasse (u.a. Überwachung von Vereinen, Kirchen, konfessionellen Organisationen und Sekten 1934-1944; Beschlagnahme von Druckschriften 1937-1944; Personeneinzelfälle 1937-1941.
Amt Lobberich als Ortspolizeibehörde:
Rundschreiben und Erlasse (u.a. Sekten) 1938-1943.
Amt Marienbaum als Ortspolizeibehörde:
Überwachung von Vereinen, Organisationen, Kirchen und Bekämpfung staatsfeindlicher Umtriebe 1936-1945; Beschlagnahme von Druckschriften 1939-1943.
Die Benutzung der Akten erfolgt nach den Auflagen des Archivgesetzes NW.
Der Bestand enthält zur Einsicht gesperrte Akten.
Bestandsbeschreibung: Der hier verzeichnete Bestand RW 18 war bis 2018 gemeinsam mit den Beständen RW 34, RW 35, RW 36, RW 37 in einem Findbuch 411.01.00 erfasst und wird nun aus technischen Gründen in einem Einzelfindbuch präsentiert .
Die Akten wurden in den 1960er Jahren aus amerikanischem Gewahrsam übernommen. Es handelt sich um Aktensplitter, die zu einem erheblichen Teil aus Rundschreiben und Erlassen ohne direkten regionalen Bezug bestehen, die teils von den aktenführenden Stellen selbst teils von den vorgesetzten Dienststellen (z.B. Reichssicherheitshauptamt) herausgegeben bzw. weitergeleitet wurden.
Die Akten RW 18 Nr. 44 - Nr. 57 (vormals Bestand BR 2309 Nr. 1- 14) wurde am 12.06.2007 als acc. 43-32/07 durch das Bundesarchiv an das Hauptstaatsarchiv abgegeben. Die Abgabe erfolgte im Zuge einer Beständebereinigung innerhalb des Bundesarchivs. Übernommen hat das Bundesarchiv diesen Bestand im Jahr 2005 durch das Britische Foreign Office Research Department (FCO), welche den Bestand als sog. German Collection geführt hat (siehe Dienstregistratur: 43-01-04-2#703/07). Die Verzeichnung dieser Akten erfolgte am 13.06.2007 durch Staatsarchivamtmann Christoph Heinen.
Die Akte RW 18 Nr. 32 Jüdische Organisationen stammt aus dem Polizeipräsidium Wuppertal und ist nun im Bestand Polizeipräsidium Wuppertal unter der der Signatur BR 0057 Nr. 136 aufgeführt.
Die Akten enthalten Angaben über:
Nachgeordnete Dienststellen der Staatspolizeistelle Köln und der Staatspolizei(leit)stelle Düsseldorf.
Nachgeordnete Dienststellen der Staatspolizeistelle Köln:
Landratsamt des Siegkreises als Kreispolizeibehörde: Organisation und Verwaltung 1937-43; Reglementierung und Überwachung von Kirchen, Vereinen, Organisationen, Sekten und Geheimwissenschaften 1937-1944; Juden, Judenaktion 1938, Deportationen und Lager Much 1937-1944; Sabotage- und Spionageabwehr 1939-1945; Schutzhaft 1938-1941.
Amt Lieberhausen als Ortspolizeibehörde: Überwachung und Verfolgung von Verbänden, Organisationen, Kirchen, Sekten, Juden sowie Rede- , Aufenthaltsverbote und Fahndungen nach Einzelpersonen 1933-1945; Beschlagnahme von Druckschriften 1938-1945.
Amt Brühl als Ortspolizeibehörde: Überwachung von Kirchen und Vereinen sowie Fahndungen 1934-1942.
Amt Euskirchen als Ortspolizeibehörde: Überwachung von Kirchen, Vereinen und Parteien 1933-1937.
Amt Morbach als Ortspolizeibehörde: Politische Vergehen und Schutzhaft 1933-1944.
Amt Türnich als Ortspolizeibehörde: Überwachungen 1936-1944. Nachgeordnete Dienststellen der Staatspolizeistelle Düsseldorf: Amt Breyell als Ortspolizeibehörde:
Ausländische Arbeiter und Kriegsgefangene 1943-1944.
Amt Goch und Asperden als Ortspolizeibehörde:
Rundschreiben und Erlasse (u.a. Überwachung von Vereinen, Kirchen, konfessionellen Organisationen und Sekten 1934-1944; Beschlagnahme von Druckschriften 1937-1944; Personeneinzelfälle 1937-1941.
Amt Lobberich als Ortspolizeibehörde:
Rundschreiben und Erlasse (u.a. Sekten) 1938-1943.
Amt Marienbaum als Ortspolizeibehörde:
Überwachung von Vereinen, Organisationen, Kirchen und Bekämpfung staatsfeindlicher Umtriebe 1936-1945; Beschlagnahme von Druckschriften 1939-1943.
Die Benutzung der Akten erfolgt nach den Auflagen des Archivgesetzes NW.
Der Bestand enthält zur Einsicht gesperrte Akten.
Archivbestand
Deutsch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
21.04.2026, 08:22 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
- Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik)
- 2. Verwaltungsbehörden Regierungsbezirke Düsseldorf und Köln (Tektonik)
- 2.4. Polizei (Tektonik)
- 2.4.3. Polizeidienststellen der NS-Zeit (Tektonik)
- 2.4.3.4. Geheime Staatspolizei (Tektonik)
- 2.4.3.4.2. Geheime Staatspolizei-Staatspolizeistelle Köln (Tektonik)
- Geheime Staatspolizei - Düsseldorf und Köln - Nachgeordnete Diienststellen RW 0018 (Bestand)