Aufzeichnungen und Notizen
Vollständigen Titel anzeigen
PAKN, OB Oskar Becker, OB 8-4
PAKN, OB Oskar Becker
Oskar Becker >> Box 8
[ca. 1950]-1965
Enthält: Die Mappe enthält hs. Aufzeichnungen und Notizen zum Thema der antiken Mathematik, vereinzelt auch zu Grundlagenfragen der Logik und Geometrie. Mit Ausnahme von OB 8-4-13 und -14 ist das Material hs. und das Format des verwendeten Papiers ist A5. Bei OB 8-4-1 handelt es sich um sieben durchnumerierte Seiten mit der Überschrift "Das philosophisch-mathematische Problem des Raumes". OB 8-4-2 enthält ein Blatt mit der Überschrift "Beweis, dass durch Freigabe der Stellung des W in zusammengesetzten Modis keine Widersprüche bei der Beurteilung des gegenseitigen logischen Stärkeverhältnisses entstehen können" und fünf durchnumerierte Seiten mit Beilage unter dem Titel "Zur Frage der 'Links-Multiplikation'". OB 8-4-3 enthält vier durchnumerierte Seiten mit dem Titel "Unendliche Konjunktionen und Disjunktionen im AK". OB 8-4-5 sind zwei Blätter mit dem Titel "Grundfragen primitiver Geometrie". Bei OB 8-4-6 handelt es sich um 14 Seiten mit dem Titel "Platonische Terminologie". OB 8-4-7 enthält drei Seiten mit Aristoteles-Stellen. OB 8-4-8 enthält sechs unzusammenhängende Blätter mit Berechnungen von Größenverhältnissen. Bei OB 8-4-9 handelt es sich um fünf zusammenhängende Seiten mit Ausführungen zu "eidon arithmoi". OB 8-4-10 ist ein Konvolut von sieben Blättern mit trigonometrischen Berechnungen. OB 8-4-11 sind sieben Seiten unter der Überschrift "Das Kyrieuon-Argument nach Hintikka". OB 8-4-12 enthält sieben Zettel mit Berechnungen. Bei OB 8-4-13 handelt es sich um eine Originalseite aus Gnomon (1954) mit einer Rezension von Beckers zusammen mit Josef E. Hofmann verfaßter Geschichte der Mathematik (1951) durch Charles Mugler. OB 8-4-14 enthält eine Postkarte von E.M. Bruins vom 9.8.1957 und eine elf Seiten umfassende Auflistung von Anmerkungen Bruins' zu Beckers Das mathematische Denken der Antike (1957). OB 8-4-15 ist ein kleines Konvolut von Aufzeichnungen und Berechnungen zu Problemen der antiken Mathematik. Enthalten ist auch ein Blatt mit einer Aufstellung zur Aufsatzsammlung Dasein und Dawesen. Außerdem finden sich Blätter, die Becker noch nicht beschrieben hatte, die auf der Rückseite aber schon benutzt sind. OB 8-4-16 ist ein Konvolut von Blättern und Zetteln mit Berechnungen und Aufzeichnungen zu Pyramiden und Tempeln.
Bruins, E. M. (Evert M.)
Mugler, CharlesGnomon (München, Deutschland)
Bruins, E. M. (Evert M.)
Mugler, CharlesGnomon (München, Deutschland)
16 Stücke (198 Bl.)
Sachakte
Ein Großteil des verwendeten Papiers ist bereits benutztes Papier, d.h. die Aufzeichnungen und Notizen zeigen verso Ausschnitte aus Drucksachen aus dem akademischen Umfeld oder aus Manuskripten Beckers.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 11:28 MESZ