Bl. 13: Friedrich und sein Sohn Ludwig der Junge Grafen zu Helfenstein verkaufen an Bürgermeister und Rat der Stadt Ulm Forst, Geleite und Wildbann, an der Fils unter Süßen beginnend und bis Ulm gehend, den Halbteil an Kirchensatz, Gericht, Zwing und Bann, weitere Stücke und Rechte zu Nellingen, auch zu Widderstall, die halbe Mühle zu Ditzenbach, den halben Wald Bernloch, die Vogtei zu Aichen, Merklingen, den Kirchensatz und anderes zu Machtolsheim sowie eine Anzahl weiterer Güter, ferner Leibeigentum etc. um 24.000 rheinische Gulden.
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Bl. 13: Friedrich und sein Sohn Ludwig der Junge Grafen zu Helfenstein verkaufen an Bürgermeister und Rat der Stadt Ulm Forst, Geleite und Wildbann, an der Fils unter Süßen beginnend und bis Ulm gehend, den Halbteil an Kirchensatz, Gericht, Zwing und Bann, weitere Stücke und Rechte zu Nellingen, auch zu Widderstall, die halbe Mühle zu Ditzenbach, den halben Wald Bernloch, die Vogtei zu Aichen, Merklingen, den Kirchensatz und anderes zu Machtolsheim sowie eine Anzahl weiterer Güter, ferner Leibeigentum etc. um 24.000 rheinische Gulden.
Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 95 Bü 126
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 95 Helfenstein, Grafschaft
Helfenstein, Grafschaft >> 9. Beziehungen zur Reichsstadt Ulm >> Beziehungen zur Reichsstadt Ulm, Teil 33 >> Memorial in ulmischen Sachen, die Edition der alten helfensteinischen brieflichen Dokumente, insonderheit den Verkauf mit Merklingen und Nellingen samt dem Forst betreffend
1482 März 16 (samstag vor Letare)
Urkunden
Überlieferungsart: Abschrift
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
27.11.2025, 15:31 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik)
- Neuwürttembergische Bestände vor 1803 bzw. vor 1806/10 (Tektonik)
- Weltliche Herrschaften (Tektonik)
- Sonstige weltliche Herrschaften (Tektonik)
- Helfenstein, Grafschaft (Bestand)
- 9. Beziehungen zur Reichsstadt Ulm (Gliederung)
- Beziehungen zur Reichsstadt Ulm, Teil 33 (Archivale)
- Memorial in ulmischen Sachen, die Edition der alten helfensteinischen brieflichen Dokumente, insonderheit den Verkauf mit Merklingen und Nellingen samt dem Forst betreffend (Teil)