1487, April 22 Der Knappe Willekin von der Wisch verkauft dem Rat der Stadt Stade für 100 Mark eine jährliche Rente von acht Mark Lübisch, zahlbar stets in der Woche nach Ostern, aus zwei im Kirchspiel Freiburg belegenen, vom Hollerdeich ("hollerdike") bis an die Elbe reichenden Stücken Landes. Diese Rente will der Rat für die Vikarie St. Johannis Evangelistae & St. Christophoris in der Kirche St. Cosmae & Damiani zu Stade verwenden, die jetzt Dietrich von dem Walle innehat. Der Stadtrat soll wegen dieser Rente nicht zu Abgaben und Pflichten an Schleusen, Sielen, Kanälen, Grundbrüchen, Deichen und Dämmen herangezogen werden. Der Verkäufer behält sich ein Rückkaufrecht zum Zinstermin nach halbjähriger Kündigung vor. Bürgen sind Joachim von Reimershusen, Heinrich Brummer, Jürgen Bremer und Friedrich Bremer. Siegelankündigung des Ausstellers und der Bürgen. "Gheven unde screven na der bord Cristi veerteinhundert jare darna in deme seven unde achtentighesten jare des achteden daghes in deme feste to Paschen". Ausf., Perg.; das Siegel Reimershusens anhängend; das Brummers ebenfalls, aber mit zerstörtem Siegel; die anderen Siegel ab. Regest: Bohmbach, UB Georg Nr. 476

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Niedersächsisches Landesarchiv
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