PrAdK 1316
PrAdK Preußische Akademie der Künste
Preußische Akademie der Künste >> 12. Stiftungen >> 12.5. Verwaltung der Stiftungen
1925 - 1933
Enthält: Antrag beim Kultusministerium auf Nutzbarmachung der evangelischen Domstifte Brandenburg, Merseburg, Naumburg und des Kollegialstifts Zeitz für die Akademie der Wissenschaften und die Akademie der Künste als Ersatz für ihre Vermögensverluste durch die Inflation, 1925 (Bl. 133-141). Inflationsbedingter Rückzug von Geldgebern für geplante Stiftungen. Aufstellungen und Vermögensverzeichnisse der von der Akademie verwalteten Stiftungen, Auflistung der gezahlten Ertragssteuer, Aufstellung über die "Verteilung der abgelösten Markanleiheforderungen", Abrechnungen. Zeichnung von Aktien, Angebote zur Wertanlage für Stiftungsgelder. Verschiedene Anfragen zu Stiftungen und Erbschaftsangelegenheiten. Angebote zur testamentarischen Übertragung von Häusern durch Hedwig Faschin, 1928 (Bl. 70-77), und Martha Burger, Tochter des ehemaligen Akademiemitgliedes Ludwig Burger, 1929 (Bl. 66-69). Vermächtnis von Eugen d'Albert an die Akademie, 1932 (Bl. 48f.). Bitte um Verzicht auf den Vermächtnisanspruch der Akademie auf einen Teil des Erbes von Friedrich Vogler durch dessen Söhne, 1932 (Bl. 12-45). Auszüge aus den Testamenten von Bernhardine Vogler (Bl. 3-5). Enth. u.a.: Statut der Friedrich-Eggers-Stiftung, 1875 (Druck, Bl. 121). Statut der Dr.-August-Specht-Stiftung in Gotha, 1909 (Druck, Bl. 57). Protokolle folgender Sitzungen (teils in Auszügen): Sektion bildende Künste, Senat, 12. Jan. 1925: Annahme eines Angebots aus Nachlaß Schwechten: Bildnis Schwechtens von Kurt Stöving und Bronzebüste Schwechtens von Ludwig Manzel (Bl. 144, vgl. PrAdK 1222). Sektion bildende Künste, Senat und Genossenschaft, 1. Dez. 1927: Überblick über Stiftungsvermögen der Akademie (Bl. 94f., vgl. PrAdK 1224).
144 Bl. Microfilm/-fiche: 1316
Archivale
Beschriftung: Registratursignatur: Reg. IV - St 4 - Bd. 1
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Rechte beim Datengeber klären
02.12.2025, 11:04 MEZ