Gesamtverband der Arbeitnehmer der öffentlichen Betriebe und des Personen- und Warenverkehrs (Bestand)
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BArch RY 38
call number: RY 38
Bundesarchiv (Archivtektonik) >> Norddeutscher Bund und Deutsches Reich (1867/1871-1945) >> Organisationen, Verbände und Wirtschaftsunternehmen >> Wirtschaft, Finanzen, Landwirtschaft, Bau, Verkehr, Umwelt
1884-1931
Bestandsbeschreibung: Bei den vom Zentralarchiv des FDGB in der Historischen Abteilung zusammengefassten Beständen handelt es sich um Restbestände verschiedener Provenienzen, die zu den seit 1935 im Zentralarchiv der Deutschen Arbeitsfront zusammengeführten Unterlagen gehörten. Die durch kriegsbedingte Verluste stark reduzierten Bestände wurden 1945/1946 dem FDGB übergeben. In der Folgezeit wurden die Bestände durch lokale Provenienzen und Kopien aus anderen Archiven ergänzt.
Aufgaben und Organisation:
Auf einer gemeinsamen Tagung des Deutschen Verkehrsbundes, des Verbandes der Gemeinde- und Staatsarbeiter und des Verbandes der Gärtner und Gärtnereiarbeiter, die am 09. Oktober 1929 in Berlin stattfand, wurde die Vereinigung dieser Verbände zum 01. Januar 1930 unter dem Namen Gesamtverband der Arbeitnehmer der öffentlichen Betriebe und des Personen- und Warenverkehrs beschlossen.
Der Verband deutscher Berufsfeuerwehrmänner beschloß auf einem außerordentlichen Verbandstag, der am 13. und 14. Dezember 1929 in Berlin stattfand, den sofortigen Anschluß an den neugegründeten Gesamtverband zu vollziehen. Neben dem Verbandsausschuß (Sitz: Hamburg) und dem Verbandsbeirat bestand beim Gesamtverband eine Revisionskommission.
Der Gesamtverband gliederte sich in Reichsabteilungen und Reichsfachgruppen, Bezirksverwaltungen, Orts- und Ortsgruppenverwaltungen sowie örtliche Fachabteilungen.
Sitz:
Berlin 1930 - 1933
Presse:
"Gewerkschaft" (mit den Fachbeilagen: "Oeffentlicher Dienst",
"Verkehrsbund", "Post und Telegraphie", "Berufsfeuerwehr" und "Privat- und Straßenbahner");
Fachzeitschriften (Erscheinung 14-tägig):
"Wirtschaft, Technik und Verkehr",
"Luft- und Kraftfahrt",
"Sanitätswarte",
"Beamtengewerkschaft",
"Hausangestellten-Zeitung" (monatl.),
"Gärtnerei-Fachblatt" (monatl.)
Mitglieder:
1930 (01.Jan.): ca. 700.000
Inhaltliche Charakterisierung: Überliefert sind u. a.:
- Unterlagen der Reichsabteilungen des Verbandes
- Verbandstag des ZV der Hausangestellten Deutschlands vom Febr. 1923
- Tätigkeit des Deutschen Transportarbeiterverbandes
- ein Protokollbuch der Verwaltung der Filiale Würzburg
- Konferenz der Gau- und Ortsvorsteher des Deutschen Verkehrsbundes vom Febr. 1924
Erschließungszustand: Publikationsfindbuch, Onlinefindbuch
Umfang, Erläuterung: 24 AE
Zitierweise: BArch RY 38/...
Aufgaben und Organisation:
Auf einer gemeinsamen Tagung des Deutschen Verkehrsbundes, des Verbandes der Gemeinde- und Staatsarbeiter und des Verbandes der Gärtner und Gärtnereiarbeiter, die am 09. Oktober 1929 in Berlin stattfand, wurde die Vereinigung dieser Verbände zum 01. Januar 1930 unter dem Namen Gesamtverband der Arbeitnehmer der öffentlichen Betriebe und des Personen- und Warenverkehrs beschlossen.
Der Verband deutscher Berufsfeuerwehrmänner beschloß auf einem außerordentlichen Verbandstag, der am 13. und 14. Dezember 1929 in Berlin stattfand, den sofortigen Anschluß an den neugegründeten Gesamtverband zu vollziehen. Neben dem Verbandsausschuß (Sitz: Hamburg) und dem Verbandsbeirat bestand beim Gesamtverband eine Revisionskommission.
Der Gesamtverband gliederte sich in Reichsabteilungen und Reichsfachgruppen, Bezirksverwaltungen, Orts- und Ortsgruppenverwaltungen sowie örtliche Fachabteilungen.
Sitz:
Berlin 1930 - 1933
Presse:
"Gewerkschaft" (mit den Fachbeilagen: "Oeffentlicher Dienst",
"Verkehrsbund", "Post und Telegraphie", "Berufsfeuerwehr" und "Privat- und Straßenbahner");
Fachzeitschriften (Erscheinung 14-tägig):
"Wirtschaft, Technik und Verkehr",
"Luft- und Kraftfahrt",
"Sanitätswarte",
"Beamtengewerkschaft",
"Hausangestellten-Zeitung" (monatl.),
"Gärtnerei-Fachblatt" (monatl.)
Mitglieder:
1930 (01.Jan.): ca. 700.000
Inhaltliche Charakterisierung: Überliefert sind u. a.:
- Unterlagen der Reichsabteilungen des Verbandes
- Verbandstag des ZV der Hausangestellten Deutschlands vom Febr. 1923
- Tätigkeit des Deutschen Transportarbeiterverbandes
- ein Protokollbuch der Verwaltung der Filiale Würzburg
- Konferenz der Gau- und Ortsvorsteher des Deutschen Verkehrsbundes vom Febr. 1924
Erschließungszustand: Publikationsfindbuch, Onlinefindbuch
Umfang, Erläuterung: 24 AE
Zitierweise: BArch RY 38/...
Gesamtverband der Arbeitnehmer der öffentlichen Betriebe und des Personen- und Warenverkehrs, 1884-1931
24 Aufbewahrungseinheiten; 0,5 laufende Meter
Archivbestand
deutsch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 10:58 MESZ
Hierarchie
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