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Landgraf Heinrich II. von Hessen bekundet, an Ritter Volpert Riedesel und die Kinder aus beiden Ehen sowie Ritter Johann v. Breidenbach und seine ...
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Urkunden des Großherzoglich-Hessischen Hauses >> 1241 - 1600
1358 November 5
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: montage vor sente Mertins dage
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Landgraf Heinrich II. von Hessen bekundet, an Ritter Volpert Riedesel und die Kinder aus beiden Ehen sowie Ritter Johann v. Breidenbach und seine Frau Grete für 2.010 Goldgulden, die sie an Graf Dietrich v. Solms für ihn gezahlt haben, die Hälfte von Haus und Tal Hohen-Solms mit den Weihern um das Haus, ausgenommen den großen Weiher, den Wald Schneeberg für Bau- und Brennholz des Hauses samt Schutzpflicht, Äckern und Wiesen sowie die Dörfer Altenkirchen, Ober-Lemp, Bermoll, Bellersdorf, Ober-Bischoffen, Nieder-Bischoffen, Frommerode, Roßbach, Guntershausen, Mudersbach, Ahrdt, Frankenbach, Bensburg, Dreisbach, Husteden, Wald-Girmes und Naunheim unter dem Vorbehalt der Wiederlösung nach vier Jahren durch den Landgrafen oder Graf Dietrich verkauft zu haben
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.