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Der Notar Martin Mercklin von Ochsenfurt (Ochßnfurt) bestätigt, daß er und die Zeugen bei der wörtlich inserierten Appellation des Ulrich Preysinger und dessen Forderung nach Weisungsbriefen zugegen waren.
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Der Notar Martin Mercklin von Ochsenfurt (Ochßnfurt) bestätigt, daß er und die Zeugen bei der wörtlich inserierten Appellation des Ulrich Preysinger und dessen Forderung nach Weisungsbriefen zugegen waren.
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 250 Deutscher Orden: Kommende Mergentheim II
Deutscher Orden: Kommende Mergentheim II >> Kommende Mergentheim
1455 Januar 13 (an dem dreutzehenden tage des monats January)
Urkunden
Ausstellungsort: Schloß Horneck bei Gundelsheim (Sloß zu Horneck ob Gundelßheim)
Zeugen: Martin von Wört (Werde), Pfarrer des Deutschen Ordens zu Kirchhausen (Kirchhusen); Leonhart von Vaihingen (Veyhingen), Kleriker des Bistums Worms (Wurms); Konrad Lampprecht, Laie Bistums Speyer (Spier); Nikolaus Preuß, Laie des Bistums Würzburg (Wirtzpurg)
Überlieferungsart: Ausfertigung
Vermerke: 7 Rv.
Beglaubigungs- und Notarzeichen: Unterschrift und Notariats Signet des A.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.