Die Brüder Ludolf, Balduin und Otto Herren von Steinfurt (Stenvorde) bekunden, ihr Bruder Johannes habe beschlossen, im Orden des Hospitals von Jerusalem zu dienen und daher in die Hand des Bruders Burgard von Loshem Vizepräzeptor des Ordens für Deutschland, die feierliche Profeß abgelegt und das Kreuz des Herrn und das Gewand der Professen angelegt. Die Brüder übertragen zur Unterstützung des Heiligen Landes und damit ihr Bruder nicht seinen Mitbrüdern zur Last fällt, ihr Recht auf die Kirche bzw. das Patronatsrecht der Kirche in Steinfurt und ebenso das Eigentumsrecht und das Vogteirecht an den Höfen, die auf deutsch in der Aa, zu der Schmitten, zu der Mutthelebecke, zu der Weine, zu der Hagenburgh, zu Weueldorp sowie den Heinrich [im Text Henricus irrtümlich im Nominativ statt Akkusativ] von Huones dem Orden und den Brüdern. Siegelankündigung der Brüder Ludolf und Balduin geschehen in Steinfurt im Hause der genannten Brüder. Datum 1270 Juli 1. in die sancte Penthecostes

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
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