Reparatur der Glasmalereien in St. Sebald bei der Holzschuherischen Empore
Vollständigen Titel anzeigen
E 49/II Nr. 613
E 49/II Holzschuher/Akten und Rechnungen
Holzschuher/Akten und Rechnungen
1747 - 1750
Enthält:
1747: Rechnung über die Kosten, die "bey völliger Reparatur" der gemalten Fenster bei der Holzschuherischen Empore in St. Sebald angefallen sind.
Zahlungen zwischen dem 8. Juli und dem 16. Februar 1748.
Erwähnt sind:
Johann Helmhack, Glaser, komplette Neuverbleiung. Rechnung Nr.1 (s.u.). Zahlung an die Mesnersmagd in Zusammenhang mit der Tätigkeit des Schlossers (Johann Caspar) Bauer, Verweis auf die Verrechnung seiner Tätigkeit bei der Totentafel (s. Nr.611). Ebenso wurden Arbeiten des Tünchers (Erasmus) Regenfuß dort verrechnet. 1748 Zahlung an Regenfuß laut Rechnung Nr.2 (s.u.).
Rechnung (Nr.1) des Almosenglasers Johann Helmhack: Die Fenster wurden teils repariert, teils neu gemacht (!). Dito (Nr.2) des Almosentünchers E. Regenfuß.
Dabei:
2 großformatige Federzeichnungen (Vorzeichnung in Blei) mit Darstellung der beiden Scheiben:
Scheibe des Wolf Holzschuher, bezeichnet 1503, Scheibe mit dem Holzschuherwappen (= Kunstinventar S.145, Wandfeld nXI, Nr.3 b und c)
Auf der Rückseite der ersten Zeichnung: "... von Herrn Schwarzen (??) gezeichent 1750".
Auf der zweiten Zeichnung weicht die Vorzeichnung in der oberen Hälfte erheblich von der Tuschzeichnung ab.
1747: Rechnung über die Kosten, die "bey völliger Reparatur" der gemalten Fenster bei der Holzschuherischen Empore in St. Sebald angefallen sind.
Zahlungen zwischen dem 8. Juli und dem 16. Februar 1748.
Erwähnt sind:
Johann Helmhack, Glaser, komplette Neuverbleiung. Rechnung Nr.1 (s.u.). Zahlung an die Mesnersmagd in Zusammenhang mit der Tätigkeit des Schlossers (Johann Caspar) Bauer, Verweis auf die Verrechnung seiner Tätigkeit bei der Totentafel (s. Nr.611). Ebenso wurden Arbeiten des Tünchers (Erasmus) Regenfuß dort verrechnet. 1748 Zahlung an Regenfuß laut Rechnung Nr.2 (s.u.).
Rechnung (Nr.1) des Almosenglasers Johann Helmhack: Die Fenster wurden teils repariert, teils neu gemacht (!). Dito (Nr.2) des Almosentünchers E. Regenfuß.
Dabei:
2 großformatige Federzeichnungen (Vorzeichnung in Blei) mit Darstellung der beiden Scheiben:
Scheibe des Wolf Holzschuher, bezeichnet 1503, Scheibe mit dem Holzschuherwappen (= Kunstinventar S.145, Wandfeld nXI, Nr.3 b und c)
Auf der Rückseite der ersten Zeichnung: "... von Herrn Schwarzen (??) gezeichent 1750".
Auf der zweiten Zeichnung weicht die Vorzeichnung in der oberen Hälfte erheblich von der Tuschzeichnung ab.
Archivale
Indexbegriff Person: Bauer, Johann Caspar
Indexbegriff Person: Helmhack, Johann
Indexbegriff Person: Holzschuher, Wolf
Indexbegriff Person: Regenfuß, Eraßmus
Indexbegriff Person: Schwarz, Johann Jakob (?)
Indexbegriff Person: Schwarz (?), N
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Totengedenken
Indexbegriff Person: Helmhack, Johann
Indexbegriff Person: Holzschuher, Wolf
Indexbegriff Person: Regenfuß, Eraßmus
Indexbegriff Person: Schwarz, Johann Jakob (?)
Indexbegriff Person: Schwarz (?), N
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Totengedenken
St. Sebald, Empore der Holzschuher
St. Sebald, Holzschuherfenster
St. Sebald, Totentafeln der Holzschuher
Glasmalerei
Holzschuherfenster
Holzschuherempore
Empore
Almosenglaser
Glaser
Almosentüncher
Tüncher
Stadtschlosser
Schlosser
Mesnersmagd
Totentafel
Reparatur
Zeichnung
Holzschuherwappen
Wappen, Holzschuher
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 13:02 MESZ