Mutter und Schwestern der Klause zu Ehingen belehnen den Bartholime Seyfarth gegen genannte Leistungen und Dienste mit ihrem, ungefähr im Jahr 1530 ("wie er aber und in waß wordt und von wem, daß waist man nit") erkauften Hof zu Untergriesingen (Untergrießingen), bestehend aus [a] Haus, Hof, Stadel, Stallungen, 1 Hanf- und 2 Baumgärten; [b] 1 Krautsuhe im Gemeindegut, darin ungefähr 700 Setzlinge gepflanzt werden können; [c] 25 1/2 J. und 2 Suhen Acker in allen 3 Öschen; [d] 14 1/2 T. Wiesen; [e] 13 1/2 J. Holz, wie es Hans Khuemlin vor 69 Jahren vermessen, bei der Herrschaft Holz gelegen. - Die genannten Grundstücke sind durch Flurbezeichnungen (33) näher beschrieben; folgende Anlieger sind genannt: Christian Ganßer, Bartolomeo (Barthle) Häuß, Conrad Häuß, Jacob Häuß, Jacob Haffner, N. Haß, Jacob Kheuma, Conrad Keble (Koble, Khoblin), Jacob Knerr, Hans K(h)noll, Jacob Laib, Jerg Laib, Hans Mader, Jacob Mader, Hans Mantz, Sixt Mantz von Niederhofen, Conradt, Jacob und Martin Mayer, Jacob Raumer, Barthle Rieger, Georg Rotter, Martin Schaintz, Hans Schmidt, Hans Schmid (Schmüdt), Christian Sehnnen [?], Hans Setzer, Christian, Hans, Peter und Simon Seyfarth (Seyfrid) (wechselnde Schreibweise (Seyfarth-Seyfrid) für gleiche Personen), Hans Weller, Hans Wißel, Hans und Ulrich Zugenmayer. Zusätze: 1) daß im J. 1647 in der Fastenzeit der Hof von den Soldaten niedergebrannt wurde, wodurch die Schwestern und der Bauer Bartholime Seyfridt großen Schaden erlitten, zumal "diß schöns gemaurets haus und stadel gewest", und daß der Hof darauf unbebaut liegengeblieben; 2) daß der Bauer Seyfridt im J. 1648 das Hofgut heimgeschlagen, weil weder er noch die Schwestern Haus und Stadel wiederaufzubauen vermochten, daß die Güter verwaist bzw. von den Bürgern, die diese angebaut, "übel ausgezogen" worden und daß die Schwestern im J. 1649 1 Pferd und 2 Schiebochsen gekauft, 2 Knechte gedingt, Schiff und Geschirr machen lassen und die Güter im Eigenbau bewirtschaftet hätten.