Dietrich II. Arndes, Bischof von Lübeck, und Heinrich Bockholt, Propst zu Lübeck, als Subreputierter des Detlef Pogwisch, Bischof von Schleswig, vollziehen auf Befehl des Papstes Julius II. vom 22. Mai, die von Johannes V. von Berkentin, Bischof von Ratzeburg, seinem Domkapitel und dem Herzog Magnus I. von Sachsen-Lauenburg gemeinschaftlich beantragte Aufhebung der Prämonstratenser-Ordensregel für das Domkapitel zu Ratzeburg und inkorporieren diesem als neue Domherrenpräbende 8 Pfarren, 6 herzoglich-lauenburgischen und 2 bischöflichen Patronats. d.d. Ratzeburgin. millesimo quingentesimo quarto, die vero Veneris quarta mensis Octobris.
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Dietrich II. Arndes, Bischof von Lübeck, und Heinrich Bockholt, Propst zu Lübeck, als Subreputierter des Detlef Pogwisch, Bischof von Schleswig, vollziehen auf Befehl des Papstes Julius II. vom 22. Mai, die von Johannes V. von Berkentin, Bischof von Ratzeburg, seinem Domkapitel und dem Herzog Magnus I. von Sachsen-Lauenburg gemeinschaftlich beantragte Aufhebung der Prämonstratenser-Ordensregel für das Domkapitel zu Ratzeburg und inkorporieren diesem als neue Domherrenpräbende 8 Pfarren, 6 herzoglich-lauenburgischen und 2 bischöflichen Patronats. d.d. Ratzeburgin. millesimo quingentesimo quarto, die vero Veneris quarta mensis Octobris.
LASH, Urk.-Abt. 241 Nr. 15
Urk.-Abt. 241 Bistum Ratzeburg: Bistum Ratzeburg
Urk.-Abt. 241 Bistum Ratzeburg: Bistum Ratzeburg >> 1 Urkunden
1504
Enthält: 2 Kopien, Papier
Verzeichnung
Ratzeburg 1504 Oktober 4
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 12:50 MEZ