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Suppliken an den Generalgouverneur Baron Nils Gyllenstierna
(alphabetisch) Vol. I (A-H)
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Enthält: Zahlreiche Suppliken (teils mit Anlagen bzw. Antworten), aphabetisch geordnet, mit Verzeichnis der Supplikanten, u.a.: von Zivil- und Militärbedienten bzw. deren Witwen wegen Bewerbungen, Entlassungen, Pensionen, Gnadenjahren und Gratialgeldern, darunter zahlreiche Bewerbungen auf vakante Pastorate und militärische Dienste; von diversen Personen wegen finanzieller Forderungen, Streitsachen und Arrest; von den Armen des Beginenhauses in Stade wegen Almosen (o.D., um 1701); vom Theaterleiter und Schauspieler Andreas Elenson wegen Bereitstellung eines Platzes in Bremen für die Markgräflich-Badischen Hochdeutschen Hofkomödianten und weiterer Unterstützung seiner Komödiantentruppe (1701); vom schwedischen Etats-Maurermeister Anton Dreyer wegen Errichtung des Turms an der Bremer Domkirche nach dem Tessin'schen Abriss, wegen Auszahlung seiner Gage und wegen ungestörter Verwendung seiner fremden Gesellen (1699/1701); vom Regimentspastor Johann Arnold Emminghaus wegen Beschleunigung seines fiskalischen Prozesses (1701); vom Verdener Amtmann Niclas Frobös u.a. wegen seines Prozesses gegen Johann Heinrich Thron, Apotheker in Verden (1701); von Peter Daniel Gohl wegen Unterstützung seiner Bewerbung auf die Bauherrenstelle in Stade (1700); vom Kapitän Gustav Gorries von Gorgas wegen Bewerbung auf eine Generalquartiermeisterleutnant-Stelle (1700) und Aushändigung eines Protokolls des Generalkriegsgerichts (1703); von den Stader Hutmachern wegen Fertigung von Hüten für das Krassow'sche Regiment (1700); vom Glockengießer Christoph Hopner wegen der Glocke in Ottersberg und wegen Bewerbung auf eine Sergeanten-Stelle (o.D., um 1700); vom Oberst Carl Gustav Horn wegen seines Regiments (1700); vom Propst Johann Theodor Hornemeyer zu Rotenburg wegen Bewerbung auf den Verdener Hausvogtdienst bzw. wegen Beeinträchtigung in seiner Pachtung durch den Amtmann Frobös (o.D., um 1700) und wegen Rekommendation seines Sohnes für die Hofhaltung des Generalgouverneurs (1701); vom Rektor und Nachmittagsprediger in Rotenburg, Johann David Halbroth, Hornemeyers Schwiegersohn, wegen seines geringen Gehalts und Bewerbungen auf Pastorenstellen (o.D., um 1700); vom Leutnant Jochim (Adolf) Friedrich von Höpken wegen Bewerbung auf eine Militärstelle und Aufhebung des Arrestes auf den Gütern seiner Frau (o.D., um 1701); vom Landmesser Johan Gabriel Höök wegen Bewerbung auf eine Regimentsquartiermeister- oder Ingenieurs-Stelle (o.D., um 1702); vom Richter Peter Wilhelm Hurtzig in Oberndorf wegen Arrests (1702); vom Tabakspinner Thomas Holste in Stade wegen Ausstellung eines Reisepasses (1702); vom gewesenen Akziseschreiber beim Schiffertor in Stade, Jonas Georg Hornbostel, wegen Begnadigung (o.D., um 1702)
Verzeichnung
Identifikation: Nebenlaufzeit von: 1696
Identifikation: Nebenlaufzeit bis: 1697
Index-Gruppe: frei: GND:102532001:Gyllenstierna, Nils
Gyllenstierna, Nils Baron, Generalgouverneur Elenson, Andreas, Theaterleiter, Schauspieler Dreyer, Anton, Etats-Maurermeister Emminghaus, Johann Arnold, Regimentspastor Frobös, Niclas, Amtmann, Verden Thron, Johann Heinrich, Apotheker, Verden Gohl, Peter Daniel, Stade, Bewerbung Gorgas, Gustav Gorries von, Kapitän, Suppliken Tessin, Nicodemus, Baumeister Hopner, Christoph, Glockengießer Horn, Carl Gustav, Oberst, Regiment Hornemeyer, Johann Theodor, Propst, Rotenburg Halbroth, Johann David, Rektor, Nachmittagsprediger, Rotenburg Höpken, Jochim (Adolf) Friedrich von, Leutnant Höök, Johan Gabriel, Landmesser, Bewerbung Hurtzig, Peter Wilhelm, Richter, Oberndorf Holste, Thomas, Tabakspinner, Stade Hornbostel, Jonas Georg, Akziseschreiber, Schiffertor, Stade
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.