Georg Stinglhaimer zu Thurnthening und seine Hausfrau Anna, geborene Perbanng, bekennen, daß zwischen Sigmund Khraus zu Newfarn als Bevollmächtigten seiner Hausfrau Barbara Schellner und ihnen unterm 6. Februar 1549 [U 262] zu Straubing durch Veit Duchsnhauser, Propst zu Pfaffenmunster, Wolfgang Bosch, Kanzler, Wolf Schwartzendorfer, Rentmeister zu Straubing, und Steffan Trainer zum Moß, Rentmeister zu Landshuet, ein Verkauf abgeschlossen wurde. Sie verkauften an Sigmund Khraus als Gewalthaber seiner Schloß und Hofmark Adldorf samt den zwei dazugehörigen Hofmarken Eschlbach und Rorbach. Siegel 1: Georg Stinglhaimer, Siegel 2: Onoffrus von Sewoldstorf zu Sewoldstorf und Nidernpöring, Siegel 3: Sigmund Staringer zu Khaling, Pfleger zu Dinglfing.
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Georg Stinglhaimer zu Thurnthening und seine Hausfrau Anna, geborene Perbanng, bekennen, daß zwischen Sigmund Khraus zu Newfarn als Bevollmächtigten seiner Hausfrau Barbara Schellner und ihnen unterm 6. Februar 1549 [U 262] zu Straubing durch Veit Duchsnhauser, Propst zu Pfaffenmunster, Wolfgang Bosch, Kanzler, Wolf Schwartzendorfer, Rentmeister zu Straubing, und Steffan Trainer zum Moß, Rentmeister zu Landshuet, ein Verkauf abgeschlossen wurde. Sie verkauften an Sigmund Khraus als Gewalthaber seiner Schloß und Hofmark Adldorf samt den zwei dazugehörigen Hofmarken Eschlbach und Rorbach. Siegel 1: Georg Stinglhaimer, Siegel 2: Onoffrus von Sewoldstorf zu Sewoldstorf und Nidernpöring, Siegel 3: Sigmund Staringer zu Khaling, Pfleger zu Dinglfing.
Schlossarchiv Tattenbach U 264
Schlossarchiv Tattenbach
Schlossarchiv Tattenbach >> 01 Urkunden
25.06.1549
Schlossarchiv Tattenbach
Pergament
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: mit 3 Siegel (1 und 2 beschädigt).
Überlieferung: Ausfertigung
Sprache: deutsch
Originaldatierung: Beschehen am erchtag nach Joannis baptisste.
Typ: U
Jahr: 1549
Monat: 6
Tag: 25
Überlieferung: Ausfertigung
Sprache: deutsch
Originaldatierung: Beschehen am erchtag nach Joannis baptisste.
Typ: U
Jahr: 1549
Monat: 6
Tag: 25
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
12.08.2025, 09:49 MESZ