PrAdK 1315
PrAdK 2.2/132
PrAdK Preußische Akademie der Künste
Preußische Akademie der Künste >> 01. Statuten, Satzungen, Akademiegeschichte, Recht >> 01.1. Statuten, Satzungen
1929 - 1933
Enthält: Anträge von Max Liebermann an den Kultusminister zur Förderung und Durchführung einer Statutenreform, 17. Jan. 1930, 8. März 1930 (Bl. 191ff.). Begründung der Ablehnung der Festsetzung einer Altersgrenze für Akademiemitglieder von Liebermann, 22. Okt. 1930 (Bl. 187-189). Vorschläge zu Statutenänderungen, Mitglieder-Korrespondenz, u.a. Poelzig, Moser, Amersdorffer. Berufung neuer Mitglieder durch den Minister auf Vorschlag der Reformkommission: Maler: Otto Dix, Ernst Ludwig Kirchner, Emil Nolde (anstelle des vorgeschlagenen George Grosz), Karl Schmidt-Rottluff; Bildhauer: Rudolf Belling, Ludwig Gies, Edwin Scharff, Renée Sintenis; Architekten: Paul Mebes, Erich Mendelsohn, Ludwig Mies van der Rohe, Bruno Taut, Martin Wagner, 1931 (Bl. 133-141). Genehmigung der neuen Satzung der Akademie durch den Minister, 11. Aug. 1931. Übergangsbestimmungen, u.a. Berufung von Heinrich Mann und Thomas Mann in den Senat der Abteilung für Dichtung, Berufung von Philipp Franck zum Vorsitzenden des Senats der Abteilung für die bildenden Künste, Satzung (Bl. 85-105); Rundschreiben Liebermanns an die Mitglieder (Bl. 81f.); Protestschreiben einiger Mitglieder zur statutenwidrigen Berufung neuer Mitglieder durch den Minister, Sept. 1931 (Bl. 60-73). Entwürfe einer "Geschäftsordnung zur Satzung der Akademie der Deutschen Kunst", Nov. 1933 (Bl. 12-45). Zusammenstellung verschiedener Ausschüsse der Deutschen Akademie der Dichtung (Bl. 20). Entwurf einer Satzung der Deutschen Akademie der Dichtkunst von Kolbenheyer, 15. Aug. 1933 (Bl. 1-11). Enth. u.a.: Neue Satzung der Akademie vom 11. Aug. 1931, Druck (Bl. 105). Verzeichnis der Senatoren und Mitglieder sowie der auswärtigen ordentlichen Mitglieder, Sept. 1931 (Bl. 77-80). Artikel zur neuen Satzung in der "Deutschen Tageszeitung", 14. Aug. 1931 und den "Düsseldorfer Nachrichten", 13. Aug. 1931 (Bl. 75f.). Protokolle folgender Sitzungen, Reformkommission, Sektion für die bildenden Künste: 4. Aug. 1931 und 7. Aug. 1931 (Teilnehmer: Max Liebermann, Philipp Franck, Ulrich Hübner, Hans Poelzig, Amersdorffer, Min. Dir. Hübner, Haslinde): Beratung über die Liste der vom Minister auf Vorschlag der Reform-Kommission zu berufenden neuen Mitglieder (Karl Schmidt-Rottluff, George Grosz, Otto Dix, Emil Nolde, Ernst Ludwig Kirchner, Rudolf Belling, Edwin Scharff, Renée Sintenis, Ludwig Gies, Erich Mendelsohn, Martin Wagner, Mies van der Rohe, Paul Mebes); Verhältnis zur Nationalgalerie; Neuzusammensetzung der Senatssektion für die bildenden Künste (Bl. 138-141). Sitzung derjenigen Mitglieder der Abteilung für die bildenden Künste, die der Akademie vor dem 11. Aug. 1931 angehörten, 13. Okt. 1931 (Bl. 55-57, vgl. PrAdK 1225). Sektion für Musik, Senat und Genossenschaft, 13. Febr. 1930 (Bl. 192-195, vgl. PrAdK 1229). Sektion für Dichtkunst, Senat und Genossenschaft: 19. Jan. 1931, 27. Jan. 1931 (Bl. 166-169, 150-164, vgl. PrAdK 1251). Gesamtakademie, 9. Nov. 1931 (Bl. 46-54, vgl. PrAdK 1225). Besprechung der Akademievertreter der Kommission für eine Reform der Akademie, 5. Jan. 1931 (Bl. 175-179).
199 Bl. Microfilm/-fiche: 1315
Archivale
Beschriftung: Registratursignatur: Reg. IV - St 1 - Bd. 2
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Rechte beim Datengeber klären
02.12.2025, 11:02 MEZ