Renovatio des Lagerbuchs der Backnanger Stiftskellerei Gemmrigheim über die Orte Gemmrigheim, Holtzweyhler (=Holzweiler Hof, Gemeinde Winzerhausen), Frauenzimmern, Güglingen und Botenheim betr. geistliche Lehenschaft, Heiligenlehengüter, großer Fruchtzehnt, kleiner Zehnt, Novalfrucht-, Novalwein-, Wein- und Heuzehnt, zehntfreie Weingärten und Gärten, eigene Güter und Gebäude, eigenen Wiesen, Krautgärten, Hölzer und Wälder, gegen Gült verkaufte Hofgüter, eigene Fischwasser, Kelter, ewig unablösige Gültfrüchte und Hellerzins, jährlich urbar Leih- und Lösenszins, nicht jährlich Krautgartenzins, Landachtfrüchte, jährlich Wein- und Sommerhühner, 1684-1686 gefertigt auf Befehl des Herzogs Friedrich Carl zu Württemberg durch Georg Friedrich Stockhmayer, Stiftskeller zu Gemmrigheim, unter Mitwirkung benannter Beamter und Gemeindevertreter, durch Kirchenratsrenovationsrevisor Johann Friedrich Breuning 1794 beglaubigte Abschrift
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Renovatio des Lagerbuchs der Backnanger Stiftskellerei Gemmrigheim über die Orte Gemmrigheim, Holtzweyhler (=Holzweiler Hof, Gemeinde Winzerhausen), Frauenzimmern, Güglingen und Botenheim betr. geistliche Lehenschaft, Heiligenlehengüter, großer Fruchtzehnt, kleiner Zehnt, Novalfrucht-, Novalwein-, Wein- und Heuzehnt, zehntfreie Weingärten und Gärten, eigene Güter und Gebäude, eigenen Wiesen, Krautgärten, Hölzer und Wälder, gegen Gült verkaufte Hofgüter, eigene Fischwasser, Kelter, ewig unablösige Gültfrüchte und Hellerzins, jährlich urbar Leih- und Lösenszins, nicht jährlich Krautgartenzins, Landachtfrüchte, jährlich Wein- und Sommerhühner, 1684-1686 gefertigt auf Befehl des Herzogs Friedrich Carl zu Württemberg durch Georg Friedrich Stockhmayer, Stiftskeller zu Gemmrigheim, unter Mitwirkung benannter Beamter und Gemeindevertreter, durch Kirchenratsrenovationsrevisor Johann Friedrich Breuning 1794 beglaubigte Abschrift
Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, GL 85 Bd 149
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, GL 85 Gemmrigheim, Backnanger Stiftskellerei
Gemmrigheim, Backnanger Stiftskellerei >> 4. Lagerbücher
1684-1686
Darin: Bl. 57-59: 1568 September 14 - Johann Lüsten, Untervogt zu Lauffen, und Melchior Eisenkrämer, Backnanger Stiftskeller zu Gemmrigheim, an einem und Schultheiß, Bürgermeister, Gericht und Gemeinde Gemmrigheim andernteils kommen in einem Vergleich überein, innerhalb fünf Jahren alle Bäume in den Weingärten auszuhauen und zu ewigen Zeiten weder Bäume, noch Rüben, Samen, Kraut oder anderes darin zu pflanzen. - Kommisare des Herzogs Christoph von Württemberg: Sebastian Hornmoldt, Rat, Veit Breitschwerdt, Vogt zu Backnang, Untergärtner: Christoph Zuckhen zu Bietigheim und Paul Stötzing zu Lauffen. Sr.: A.; Bl. 144-145: 1552 September 16 - Tübingen - Herzog Christoph zu Württemberg läßt anstelle des von altersher zur Weinlesezeit aufgestellten Weinfäßchens wegen mißbräuchlichen Mittrinkens Auswärtiger künftig zur Herbstzeit 3 Eimer Wein durch das Stift Backnang an die Gemmrigheimer reichen. Sr.: A., Unterschrift: Johann Kraus, Doctor, Alexander Demler, Sebastian Hornmoldt; Bl. 156r-159: 1671 Dezember 16 - Herzog Eberhard zu Württemberg verkauft die Backnangische, aller Steuer und Abgaben freie Mahlmühle zu Gemmrigheim samt Behausung, Scheuern, Keller und Garten, 10 Morgen Holz und ein Grundstück jenseits des Neckars, mit aller Freiheit, Recht und Gerechtigkeiten an den Lohnmüller Philipp Valeth zu Mundelsheim und seinen Erben um 500 fl sowie jährlich auf Georgii 15 Scheffel 3 Simri Roggen als ewig unablösige Gült. Sr.: A.; Bl. 512r-515: 1584 Juli 3 - Stuttgart - Herzog Ludwig zu Württemberg verkauft den Backnanger Kellereiweingarten, genannt Cammer Weingarten, an den Gemmrigheimer Keller Jacob Haug um 537 fl sowie den jährlichen Zehnten, 7 Schilling Heller urbar Leihens- und Lösenszins und 7 Imi Bodenzinswein. Sr.: A., Unterschrift: Johann Georg Hüngerlin, Ludwig Hipp; Bl. 1158-1161: 1411 Februar 1 - Frauenabend Kerzweihe - Anna von Klingenberg gibt ihr Gut zu Holzweiler den Kindern des Conradt Engel und deren Nachfahren als frei eigen mit der Bedingung jährlich auf Unser Frauen Tag zwischen Roggenschnitt und Ernte (15. August) dem Konvent des Stifts Backnang 2 Malter Roggen, 1 Malter Dinkel, 12 Smiri Hafer und 5 Sommerhühner zu reichen für eine jährliche ewige Messe mit Vigilien, zu halten in der zweiten Woche noch Ostern. Sr.: A., Wilhelm von Winnesten (=Wunnenstein) und Hans Nothafft
NB: Dieser Band enthält außerdem Abschriften von folgenden Reskripten: Rauher Weinzehnt 1676: Bl. 37; Besoldungswiese 1685: Bl. 68r; Vermessung der Hofgüter 1686: Bl. 95r; Anlagen und Frohnen 1676, 1679: Bl. 135, 136, 137r; Corpuswein 1654: Bl. 141; Obrigkeit 1569: Bl. 136r; Zertrennung der Hofgüter 1685: Bl. 180; Handlohn und Weglösin 1571: Bl. 275r; Überbauen der Hofstatt 1685: Bl. 334r; Landachtreduktion 1685, 1686: Bl. 395r, 398r, 601, 605, 710r, 713r, 715, 759; Bodenweinreduktion 1665, 1676, 1677, 1685, 1686: Bl. 823, 957r, 1005, 1006, 1007, 1011
NB: Dieser Band enthält außerdem Abschriften von folgenden Reskripten: Rauher Weinzehnt 1676: Bl. 37; Besoldungswiese 1685: Bl. 68r; Vermessung der Hofgüter 1686: Bl. 95r; Anlagen und Frohnen 1676, 1679: Bl. 135, 136, 137r; Corpuswein 1654: Bl. 141; Obrigkeit 1569: Bl. 136r; Zertrennung der Hofgüter 1685: Bl. 180; Handlohn und Weglösin 1571: Bl. 275r; Überbauen der Hofstatt 1685: Bl. 334r; Landachtreduktion 1685, 1686: Bl. 395r, 398r, 601, 605, 710r, 713r, 715, 759; Bodenweinreduktion 1665, 1676, 1677, 1685, 1686: Bl. 823, 957r, 1005, 1006, 1007, 1011
1 Foliobd. in gepreßtem Schweinsleder, 2 Metallschließen, Bl. 1-1195
Archivale
Metallschließen abgerissen, Einband und Buchblock durch Wurmfraß stark beschädigt
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
27.11.2025, 15:30 MEZ