Grafentagsprotokolle, Bd. 1
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L 41 a, 317
L 41 a Niederrheinisch-Westfälisches Grafenkollegium
Niederrheinisch-Westfälisches Grafenkollegium >> 1. Verfassung und Verwaltung des Grafenkollegiums >> 1.6. Grafen- und Konferenztage
(1667, 1674) 1697-1711 (1744)
Enthaeltvermerke: 1697: Vorschlag zur Neuwahl des Direktoriums und der Direktorialbediensteten. Gefahr für die westfälischen Grafen am Reichstag. Aktivität des Grafen Salentin Ernst v. Manderscheid-Blankenheim. Verfassung des Direktoriums im fränkischen und schwäbischen Grafenkollegium 1698: Einrichtung der Direktorialverwaltung nach dem Vorbild der übrigen Grafenkollegien. Bestätigung der Direktorenwahl von 1697, und zwar auf Lebenszeit. Syndikus Dr. Buck auch für die Kasse zuständig. Übernahme der Korrespondenzkosten durch die Kollegialkasse. Besoldung des Syndikus. Grafenunion. Bestellung zweier Gesandter in Alternation: den katholischen Gesandten Kasimir v. May und den evangelischen Gesandten Reinhard Schäfer. Behandlung der fürstlichen Mitstände. Matrikularanschlag der Mitstände. Instruktion für die Direktoren und den Syndikus. Unionsverhandlungen in Wien - Vorschläge an die Grafenkollegien, Beschwerden des Grafenstandes 1699: Sitzordnung beim Grafentag. Antrag des Freiherrn Franz v. Nesselrode auf Beitritt zum westfälischen Grafenkollegium. Wiederbeitritt des Grafen v. Limburg-Styrum wegen der Herrschaft Gehmen. Kassenwesen. Instruktion für den Reichstagsgesandten. Protest der Regierung zu Steinfurt gegen das Fürstbistum Münster 1700: Frage der pünktlichen Einberufung der Grafentage, Teilnahme der Mitstände, Beitragszahlung, Münzprobationen, Militärwesen 1702: Stimmrecht im Reichstag. Vollmachten für den Grafentag. Uneinigkeit zwischen Graf Ernst v. Bentheim-Steinfurt und Graf Arnold Moritz v. Bentheim-Tecklenburg. Protest der Gräfin Maria Leopoldine zu Berg s'Heerenburg gegen die Vollmachtserteilung Graf Max Ulrichs v. Kaunitz-Rietberg für Christoph Ostmann 1704: Reichstagsstimmrecht - Widerstand der fürstlichen Reichsstände. Protest der westfälischen Grafen gegen das Münzedikt von 1695 1705: Beteiligung Preußens am Grafentag. Tod des Grafen Salentin Ernst v. Manderscheid-Blankenheim. Wahl des Grafen Franz Georg v. Manderscheid-Blankenheim zum katholischen Kondirektor. Widerspruch der fürstlichen Mitstände gegen das Reichstagsstimmrecht des westfälischen Grafenkollegiums - Abwendung der Alternation. Gesandtschaftsgehalt und Restantenwesen. Einführung des Freiherrn Bertram Karl v. Nesselrode und Reichenstein in das westfälische Grafenkollegium. Notlage der Reichsstadt Memmingen. Protest der Gräfin Bernhardine Sophie v. Ostfriesland, Äbtissin zu Essen, gegen die Ansprüche des Grafen Max Ulrich v. Kaunitz-Rietberg. Dekret Kaiser Leopolds I. über die Zulassung des Freiherrn Franz v. Nesselrode und Reichenstein zu Sitz und Stimme im Reichstag auf der westfälischen Grafenbank. Aufnahme des Grafen Johann Kasimir v. Wartenberg in das wetterauische Grafenkollegium (1704) 1707: Besoldung des Reichstagsgesandten. Aufnahmegesuch des Grafen Franz Ernst v. Platen-Hallermund. Auszug aus dem Lehnbrief Kaiser Leopolds I. für Herzog Georg-Wilhelm v. Braunschweig-Lüneburg (1667). Bitte des Fürsten Georg August v. Nassau-Idstein um Unterstützung seiner Aufnahme in den Reichsfürstenrat 1708: Eintreibung der Beitragsrückstände. Stimmrecht Preußens. Aufnahme des Grafen Franz Ernst v. Platen-Hallermund nur gegen Bezahlung 1711: Protest des preußischen Residenten v. Diest wegen des preußischen Stimmrechts für die Grafschaften Mark, Ravensberg, Rheinstein, Lingen, Tecklenburg und Askanien. Doppeltes Stimmrecht der Grafschaften Sayn und Wied
Niederrheinisch-Westfälisches Grafenkollegium
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:19 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Ostwestfalen-Lippe
- Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe (Archivtektonik)
- 1. Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe (Tektonik)
- 1.1. Land Lippe (bis 1947) (Tektonik)
- 1.1.4. Außerlippische Bestände (Tektonik)
- Niederrheinisch-Westfälisches Grafenkollegium (Bestand)
- 1. Verfassung und Verwaltung des Grafenkollegiums (Gliederung)
- 1.6. Grafen- und Konferenztage (Gliederung)