Beim Pfannhausamt zu Hall in Tirol anliegendes Steinbock'sches bzw. Gemmingen'sches Kapital
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Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 30/12 T 9 Nr. 111
Rep. VI Pk. 106 a
Rep. VI F. 2 Nr. 146
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 30/12 T 9 Marchtal: Rechnungsbeilagen
Marchtal: Rechnungsbeilagen >> 1. Beilagen zu den Landschaftskassenrechnungen >> 1.1. Schulden der Abtei Marchtal bzw. deren Untertanen >> 1.1.3. Rückbürgschaften
1723-1731
Enthält u.a.: Quittungen des von dem beim Pfannhausamt zu Hall in Tirol anliegenden Steinbockischen Kapital angefallenen Zinses; Zessionsbrief der Zinsen teils Gemmingen'schen teils Steinbock'schen Kapitals, insofern es beim vorderösterreichischen Bankalamt mit Unterpfand auf das Pfannhaus anliegt gegen Jacob de Lame von Trento in Innsbruck: Kopie über die Steinbock'sche Rückbürgschaft über 2000 fl. um ein vom Erzhaus Österreich auf die tirolische Salzpfanne zu Hall belehntes Kapital, weswegen Hans Conrad von Steinbock beim schwäbischen Landgericht jahrelang einen Prozess gegen die Abtei Marchtal führte; Quittung der von dem beim Pfannhausamt anliegenden Gemmingen'schen Kapital für 1723 angefallenen Zinsen.
Reichsabtei Obermarchtal
1 Bü
Archivale
Gemmingen, Herren von
Lame; Jacob de
Steinbock, Herren von
Steinbock, Herren von; Hans Conrad
Hall in Tirol [A]
Innsbruck [A]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:41 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen (Archivtektonik)
- Deposita (ohne FAS - Dep. 39) (Tektonik)
- Fürstlich Thurn und Taxissches Archiv Obermarchtal (Tektonik)
- Marchtal (Tektonik)
- Marchtal: Rechnungsbeilagen (Bestand)
- 1. Beilagen zu den Landschaftskassenrechnungen (Gliederung)
- 1.1. Schulden der Abtei Marchtal bzw. deren Untertanen (Gliederung)
- 1.1.3. Rückbürgschaften (Gliederung)