Mensch, Breymaier! Eine Frau will die Prostitution abschaffen
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/024 R130050/107
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/024 Fernsehsendungen von SWR Fernsehen aus dem Jahre 2013
Fernsehsendungen von SWR Fernsehen aus dem Jahre 2013 >> Unterlagen
7. November 2013
Was haben die Pfarrerin Margot Käßmann, der Rockmusiker Wolfgang Niedecken und die baden-württembergische Verdi-Chefin Leni Breymaier gemein? Sie wollen die Prostitution abschaffen.
Deutschland ist zum "Puff-Land" Nr. 1 in Europa geworden, nachdem die rot-grüne Regierung 2002 ein äußerst liberales Prostitutionsgesetz beschlossen hatte. Der Jahresumsatz stieg auf rund 14,5 Milliarden Euro.
In den Koalitionsverhandlungen zwischen SPD und CDU zeichnet sich jetzt ab, dass die neue Bundesregierung das relativ freie Treiben im Rotlichtmilieu einschränken will.
Noch weiter geht eine Kampagne der Zeitschrift "Emma", die Prominente aus der ganzen Republik für den "Appell gegen Prostitution" geworben hat. Die 90 Unterzeichnerinnen und Unterzeichner fordern nicht weniger als die Abschaffung der Prostitution. Auch Leni Breymaier, die baden-württembergische SPD-Politikerin und Chefin der Gewerkschaft Verdi, hat den Appell unterzeichnet.
"Zur Sache Baden-Württemberg!" hakt nach: Mensch, Breymaier! Was haben Sie gegen das "älteste Gewerbe der Welt"?
Deutschland ist zum "Puff-Land" Nr. 1 in Europa geworden, nachdem die rot-grüne Regierung 2002 ein äußerst liberales Prostitutionsgesetz beschlossen hatte. Der Jahresumsatz stieg auf rund 14,5 Milliarden Euro.
In den Koalitionsverhandlungen zwischen SPD und CDU zeichnet sich jetzt ab, dass die neue Bundesregierung das relativ freie Treiben im Rotlichtmilieu einschränken will.
Noch weiter geht eine Kampagne der Zeitschrift "Emma", die Prominente aus der ganzen Republik für den "Appell gegen Prostitution" geworben hat. Die 90 Unterzeichnerinnen und Unterzeichner fordern nicht weniger als die Abschaffung der Prostitution. Auch Leni Breymaier, die baden-württembergische SPD-Politikerin und Chefin der Gewerkschaft Verdi, hat den Appell unterzeichnet.
"Zur Sache Baden-Württemberg!" hakt nach: Mensch, Breymaier! Was haben Sie gegen das "älteste Gewerbe der Welt"?
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Audio-Visuelle Medien
Prostitution
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:23 MEZ
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