Propst und Chorherren des Tuomes zu Ehingen beurkunden, dass, wenn zwei Mal im Jahre auf dem Altar zu Unser Frauen Brüder auswendig an dem Chor eine ganze Woche nicht Messe gelesen werde, die Jahresnutzungen dieses Altars zur einen Hälfte an das Stift Ehingen, zur anderen an das Kloster Stetten under Zoler fallen sollen - alles dies aber erst nach dem Tod des jetzigen Kaplans dieses Altars, Berthold von Hechingen.
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Propst und Chorherren des Tuomes zu Ehingen beurkunden, dass, wenn zwei Mal im Jahre auf dem Altar zu Unser Frauen Brüder auswendig an dem Chor eine ganze Woche nicht Messe gelesen werde, die Jahresnutzungen dieses Altars zur einen Hälfte an das Stift Ehingen, zur anderen an das Kloster Stetten under Zoler fallen sollen - alles dies aber erst nach dem Tod des jetzigen Kaplans dieses Altars, Berthold von Hechingen.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 490 U 51
B 490 Bü 5
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 490 Rottenburg, Karmeliterkloster
Rottenburg, Karmeliterkloster >> Urkunden
1385 März 12 (St. Gregorientag)
14,8 x 27,6 (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Siegler: Die Aussteller
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 Siegel, abgegangen
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 Siegel, abgegangen
Hechingen, Berthold von; Kaplan, um 1385-1388
Ehingen : Rottenburg am Neckar TÜ
Ehingen : Rottenburg am Neckar TÜ; Stift St. Moriz
Stetten bei Hechingen : Hechingen BL; Kloster Gnadental
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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21.11.2025, 15:27 MEZ
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