Riskanter Wahlkampf - Türkeistämmige Kandidaten unter Druck
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/028 R170144/101
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/028 Fernsehsendungen von SWR Fernsehen aus dem Jahre 2017
Fernsehsendungen von SWR Fernsehen aus dem Jahre 2017 >> Unterlagen
7. September 2017
Beleidigen und Angst einjagen. Erdogan-Anhänger bedrohen Politiker im Bundestagswahlkampf, die den türkischen Präsidenten kritisieren.
Ein "Verräter" ist Matic Karaahmetoglu, wenn es nach einigen seiner Landsleute geht. Der Rechtsanwalt stammt aus der Türkei und will für die Ludwigsburger SPD in den Bundestag ziehen. Immer wieder hat Karaahmetoglu deutlich Position gegen den türkischen Staatspräsidenten bezogen. Von Erdogan-Anhängern bekommt er deshalb fast täglich anonyme Drohungen. Natürlich fühle er sich bedrängt, aber der 49-Jährige will sich nicht einschüchtern lassen. Er ist einer von vielen türkeistämmigen Politikern, die jetzt im Bundestagswahlkampf unter Druck gesetzt werden, angepöbelt und bedroht.
Der grüne Spitzenkandidat Cem Özdemir ist nur noch mit Polizeischutz unterwegs. Sein Parteikollege Memet Kili¿ aus Heidelberg bestätigt, dass sich das Klima verschärft hat. Dafür sei auch der Boykott-Aufruf von Erdogan mitverantwortlich. Für den türkischen Staatspräsidenten sind SPD, CDU und Grüne "Feinde der Türkei", die seine Landsleute mit deutschem Pass auf keinen Fall wählen sollen.
Was halten die Deutschtürken in Mannheim von dieser Aufforderung? Und welcher Partei wollen sie am 24. September ihre Stimme geben?
Ein "Verräter" ist Matic Karaahmetoglu, wenn es nach einigen seiner Landsleute geht. Der Rechtsanwalt stammt aus der Türkei und will für die Ludwigsburger SPD in den Bundestag ziehen. Immer wieder hat Karaahmetoglu deutlich Position gegen den türkischen Staatspräsidenten bezogen. Von Erdogan-Anhängern bekommt er deshalb fast täglich anonyme Drohungen. Natürlich fühle er sich bedrängt, aber der 49-Jährige will sich nicht einschüchtern lassen. Er ist einer von vielen türkeistämmigen Politikern, die jetzt im Bundestagswahlkampf unter Druck gesetzt werden, angepöbelt und bedroht.
Der grüne Spitzenkandidat Cem Özdemir ist nur noch mit Polizeischutz unterwegs. Sein Parteikollege Memet Kili¿ aus Heidelberg bestätigt, dass sich das Klima verschärft hat. Dafür sei auch der Boykott-Aufruf von Erdogan mitverantwortlich. Für den türkischen Staatspräsidenten sind SPD, CDU und Grüne "Feinde der Türkei", die seine Landsleute mit deutschem Pass auf keinen Fall wählen sollen.
Was halten die Deutschtürken in Mannheim von dieser Aufforderung? Und welcher Partei wollen sie am 24. September ihre Stimme geben?
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Audio-Visuelle Medien
Karaahmetoglu, Matic; Politiker
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:19 MEZ
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