Kaiser Leopold II. bekundet, dass er den Brüdern Friedrich Karl Gustav Casimir und Ludwig Eberhard von Gemmingen zu Bürg, nachdem diese ihren Vater Casimir von Gemmingen zu Bürg bereits in frühester Jugend verloren und seither unter der vom Odenwälder Ritterdirektorium bestellten Vormundschaft Otto Heinrich und Eberhard Friedrich von Gemmingens sowie ihrer Mutter Klara, geb. von Gemmingen, gestanden haben, bis zur Aufnahme ihrer Studien von der Mutter in Bürg erzogen wurden, auf Befürwortung seitens der Odenwälder Reichsritterschaft die "venia aetatis" erteilt hat. Pön: 20 Mark lötigen Goldes, je zur Hälfte an die kaiserliche Kammer und an die Brüder von Gemmingen.
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Kaiser Leopold II. bekundet, dass er den Brüdern Friedrich Karl Gustav Casimir und Ludwig Eberhard von Gemmingen zu Bürg, nachdem diese ihren Vater Casimir von Gemmingen zu Bürg bereits in frühester Jugend verloren und seither unter der vom Odenwälder Ritterdirektorium bestellten Vormundschaft Otto Heinrich und Eberhard Friedrich von Gemmingens sowie ihrer Mutter Klara, geb. von Gemmingen, gestanden haben, bis zur Aufnahme ihrer Studien von der Mutter in Bürg erzogen wurden, auf Befürwortung seitens der Odenwälder Reichsritterschaft die "venia aetatis" erteilt hat. Pön: 20 Mark lötigen Goldes, je zur Hälfte an die kaiserliche Kammer und an die Brüder von Gemmingen.
Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 69 von Gemmingen-Hornberg-1 Nr. 813
69 von Gemmingen-Hornberg Nr. U 813
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 69 von Gemmingen-Hornberg-1 Archiv der Freiherren von Gemmingen auf Burg Hornberg: Urkunden
Archiv der Freiherren von Gemmingen auf Burg Hornberg: Urkunden >> 18. Jahrhundert >> Aussteller >> Weltliche Herrschaften >> Reich /Kaiser
1791 Juli 26
Libell, 6 fol.
Urkunden
Deutsch
Ausstellungsort: Wien
Siegler: Aussteller
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: Siegel in Messingkapsel an Schnur anhängend
Beglaubigungs- und Notarzeichen: Unterschriften
Besonderheiten: Libell in rotem Samteinband
Anmerkungen: Autor: Kurt Andermann
Siegler: Aussteller
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: Siegel in Messingkapsel an Schnur anhängend
Beglaubigungs- und Notarzeichen: Unterschriften
Besonderheiten: Libell in rotem Samteinband
Anmerkungen: Autor: Kurt Andermann
Urkunde beglaubigt durch Unterschriften des Ausstellers, des Fürsten Colloredo-Mansfeld, des Peter Anton Frank, des Kollators und Registrators Molitor.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
04.04.2025, 08:09 MESZ
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