Jürgen Tidemann zu Kolmar urkundet, dass er Carsten Becker 1700 Mark Lübisch schuldig geworden ist. Bürgen: Joachim Schinkel, Carsten thor Mölen, Thieß Magnus, Lafrenz Bertolds und Claus Tidemann, zu Seestermühe, in Kolmar und Niendorf ursprünglich wohnhaft. d.d. jm Jahre nach Christi unsers Lieben Heren undt Heylandes Gebuhrt, Ein dusendt Sechshundert unnd Siebenzehn uff Martini Geldes Tagh.
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Jürgen Tidemann zu Kolmar urkundet, dass er Carsten Becker 1700 Mark Lübisch schuldig geworden ist. Bürgen: Joachim Schinkel, Carsten thor Mölen, Thieß Magnus, Lafrenz Bertolds und Claus Tidemann, zu Seestermühe, in Kolmar und Niendorf ursprünglich wohnhaft. d.d. jm Jahre nach Christi unsers Lieben Heren undt Heylandes Gebuhrt, Ein dusendt Sechshundert unnd Siebenzehn uff Martini Geldes Tagh.
LASH, Urk.-Abt. 127.7 Nr. 47
Urk.-Abt. 127.7 Itzehoer Güterdistrikt: Gut Haseldorf
Urk.-Abt. 127.7 Itzehoer Güterdistrikt: Gut Haseldorf >> 1 Urkunden
1617 November 10
Enthält: Ausfertigung, Pergament, von den 10 Siegeln ist Nr. 1 in halber Holzkapsel, Nr. 2 und 3 fehlen mit Siegelstreifen, Nr. 4 ist in halber Holzkapsel, Nr. 5 fehlt mit Siegelstreifen, Nr. 6, 7 und 8 fehlen am Siegelstreifen, Nr. 9 und 10 sind in halben Holzkapseln vorhanden In dorso: Wegen Hans Horsten hebbe entfangen 357 Mark. Ick sulues entfangen 443 Mark lübisch. is also disse breff denn verwalter filieff Hagedorn betalet. Haselawe denn 5. Decembris, Drewes thor Mölen.
Verzeichnung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 13:04 MEZ