Agnes von Rosowe und deren Kinder Ritter Florencius, Theoderich, Kanonikus in Bonn, Hermann, Kanonikus in Xanten, und Agnes von Bilsteyn verkaufen der Abtei Heisterbach ihre Burg Rosenau (Rosowe) nebst dem Berg, auf welchem dieselbe erbaut ist, und mit allen Gebaulichkeiten und Gütern, nämlich 48 Morgen Wald auf dem Berg, welcher vordem Gerhard von Herne gehörte, dann aber ihr Allod geworden, sowie auch die von Ritter Hapernus von Königswinter (Wintere), Ritter Hermann von Dollendorf (-dorp) u.a. abhängigen und diesen zinspflichtigen Acker- und Waldgrundstücke mit Zustimmung der Genannten und indem sie zugleich der Abtei die volle Verfügung über die Gebaulichkeit und Länderei einschließlich der Demolierung der Burg zukommen lassen, das von dem Hof des Stifts Essen in Königswinter abhängige Land allein ausgenommen. Die Verkäufer haben demzufolge förmlich Verzicht geleistet und zwar Agnes und Sohn Florencius vor den Schöffen zu Königswinter in Gegenwart des Pfarrers Hermann, des Edelherrn Gerard de Rennenbergh, der Ritter Hermann, Wipert, Winemar de Wintere, des Ritters Lambert de Dollendorp, des Ritters Arnold, Sohn des Edelherrn H. de Molenarken sowie auch die Kinder Theoderich, Hermann und Agnes vor den erzbischöflichen Schöffen zu Bonn und in Gegenwart des Edelherrn Conrad de Molenarken, dessen Bruders Ritter Arnold und des Ritters Lambert de Dollendorp. Der Kaufpreis ist vor Ausfertigung der Urkunde vor den Schöffen zu Bonn erlegt worden. Neben Ritter Florencius siegelten Erzbischof Conrad von Köln und Graf Heinrich von Sayn. Acta sunt hec anno dominice incarnacionis MCCXLIII°.

Vollständigen Titel anzeigen
Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
Objekt beim Datenpartner