Das freieigene Haus zu Schmalkalden [Stadt, Lkr. Schmalkalden-Meiningen] am Berg, genannt die alte Dechanei, gelegen unter dem dortigen Pfarrhaus,...
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Urk. 14, 11618
Vgl. altes Findbuch (R Nr. 1354), s.v. Schetzel, Nr. 3
A I u, Schetzel sub dato
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Aktivlehen >> Personenbetreffe S >> Sche >> Schetzel >> 1600-1699
[1607 Januar 16]
Lehnsbrief
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Das freieigene Haus zu Schmalkalden [Stadt, Lkr. Schmalkalden-Meiningen] am Berg, genannt die alte Dechanei, gelegen unter dem dortigen Pfarrhaus, mit dem dahinter liegenden Garten sowie aller Gerechtigkeit und allem Zubehör, wie sie früher der Dechant des Stifts Schmalkalden gehabt und später der Rentmeister Vinzent Leib von Magister Christoph Fischer, Pfarrer zu Schmalkalden, an sich gebracht und von den Grafen von Henneberg als Erblehen empfangen, später aber seinem Schwager Stefan Wolf verkauft hatte. Von diesem hat sie der 1607 Belehnte gegen einen jährlichen Erbzins von einem Gulden eines Ortes und einem Fastnachtshuhn, die an den Verwalter des Stifts zu Schmalkalden zu zahlen sind, erworben. Diese Lehngüter sind ein Erbzinslehen.
Belehnte/r: Franz Wolf Schetzel, Oberforst- und Jägermeister zu Schmalkalden
Undatierte Abschrift des Lehnsbriefes. Datierung nach Urk. 14, Nr. 8693.
Undatierte Abschrift des Lehnsbriefes. Datierung nach Urk. 14, Nr. 8693.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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