Staatsarchiv Hannover: Ältere Dienstregistratur (Bestand)
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NLA HA, Hann. 1/2
Nds. Landesarchiv, Abt. Hannover (Archivtektonik) >> Gliederung >> 1 Staatliche Bestände >> 1.11 Kurfürstentum/Königreich Hannover >> 1.11.1 Oberste Staats- und Hofbehörden
1631-1873
Enthält: u.a. Dienststellenorganisation und Benutzung
Bestandsgeschichte: Dass die ältere, vom 17. Jahrhundert bis 1866 reichende Dienstregistratur des Staatsarchis Hannover und seiner Vorbehörden von der Brandkatastrophe des 8./9. Oktober 1943 verschont geblieben ist - im Gegensatz zu der stark gelichteten neueren Dienstregistratur -, ist um so mehr zu begrüßen, als leider die Akten der Aufsichtsbehörden (Geheime Räte, Kabinettsministerium, Außenministerium, Hausministerium) über das "Königliche Archiv" (Hann. 2), die ungefähr den gleichen Zeitraum umfassten, dem Bombenangriff zum Opfer gefallen sind.
Die alte Dienstregistratur des calenbergischen, cellischen und hannoverschen Archivs ist nicht nur archivgeschichtlich von großem Wert und daher von Max Bär (s.u.) fleißig (aber keineswegs erschöpfend) benutzt worden, sondern bringt auch mancherlei Beiträge zur allgemeinen Landesgeschichte, die sich aus den Vorgängen über Benutzungen, Auskünften und Gutachten des Staatsarchivs zu geschichtlichen und rechtlichen Fragen ergeben. Eine nicht unbeträchtliche Zahl von Abschriften mittelalterlichen Urkunden ist aus dem Bestand herausgeholt worden, dessen Neuverzeichnung der Initiative und dem Fleiße des Angestellten Heinrich Lathwesen verdankt wird.
Jedem mit Ordnungsarbeiten im Staatsarchiv befassten Archivar ist eingehendes Studium dieser Designation dringend zu empfehlen.
Bestandsgeschichte: Stand: März 1951
Als für das Magazin Pattensen ein zweiten Exemplar des Findbuchs benötigt wurde, erwies sich die maschinenschriftliche Neuschrift als zweckmäßig, weil bei dieser Gelegenheit einiges verbessert werden konnte. Die zum Teil recht umfänglichen Aktentitel sind nunmehr durch Orts-, Sach- und Personenindex erschlossen. Nicht wenige Aktentitel sind überprüft, einige sind ergänzt und im Hinblick auf den Akteninhalt vervollständigt worden. Als lückemlos dürfen namentlich die Aufnahmen der unter der Rubrik "Amtliche Benutzungen" jahrgangsweise abgelegten Vorgänge auch jetzt nicht gelten. Der Benutzer muss ferner beachten, dass hierunter gelegentlich auch Schriftverkehr über Erwerb und Abgabe von Archivalien zu finden sind.
Für den Index und im Interesse einer vereinfachten Zitierung ist der gesamte Bestand auf numerus currens umgestellt worden.
Stand: 8. Oktober 1980
Der Bestand ist im Rahmen eines größeren Erschließungsprojektes in die archivische EDV-Datenbank unter der Fachsoftware izn-AIDA übertragen worden.
Stand: Juli 2007
Bearbeiter: Dr. Georg Schnath (1951)
Bearbeiter: Dr. Christoph Gieschen (1980)
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Bestandsgeschichte: Dass die ältere, vom 17. Jahrhundert bis 1866 reichende Dienstregistratur des Staatsarchis Hannover und seiner Vorbehörden von der Brandkatastrophe des 8./9. Oktober 1943 verschont geblieben ist - im Gegensatz zu der stark gelichteten neueren Dienstregistratur -, ist um so mehr zu begrüßen, als leider die Akten der Aufsichtsbehörden (Geheime Räte, Kabinettsministerium, Außenministerium, Hausministerium) über das "Königliche Archiv" (Hann. 2), die ungefähr den gleichen Zeitraum umfassten, dem Bombenangriff zum Opfer gefallen sind.
Die alte Dienstregistratur des calenbergischen, cellischen und hannoverschen Archivs ist nicht nur archivgeschichtlich von großem Wert und daher von Max Bär (s.u.) fleißig (aber keineswegs erschöpfend) benutzt worden, sondern bringt auch mancherlei Beiträge zur allgemeinen Landesgeschichte, die sich aus den Vorgängen über Benutzungen, Auskünften und Gutachten des Staatsarchivs zu geschichtlichen und rechtlichen Fragen ergeben. Eine nicht unbeträchtliche Zahl von Abschriften mittelalterlichen Urkunden ist aus dem Bestand herausgeholt worden, dessen Neuverzeichnung der Initiative und dem Fleiße des Angestellten Heinrich Lathwesen verdankt wird.
Jedem mit Ordnungsarbeiten im Staatsarchiv befassten Archivar ist eingehendes Studium dieser Designation dringend zu empfehlen.
Bestandsgeschichte: Stand: März 1951
Als für das Magazin Pattensen ein zweiten Exemplar des Findbuchs benötigt wurde, erwies sich die maschinenschriftliche Neuschrift als zweckmäßig, weil bei dieser Gelegenheit einiges verbessert werden konnte. Die zum Teil recht umfänglichen Aktentitel sind nunmehr durch Orts-, Sach- und Personenindex erschlossen. Nicht wenige Aktentitel sind überprüft, einige sind ergänzt und im Hinblick auf den Akteninhalt vervollständigt worden. Als lückemlos dürfen namentlich die Aufnahmen der unter der Rubrik "Amtliche Benutzungen" jahrgangsweise abgelegten Vorgänge auch jetzt nicht gelten. Der Benutzer muss ferner beachten, dass hierunter gelegentlich auch Schriftverkehr über Erwerb und Abgabe von Archivalien zu finden sind.
Für den Index und im Interesse einer vereinfachten Zitierung ist der gesamte Bestand auf numerus currens umgestellt worden.
Stand: 8. Oktober 1980
Der Bestand ist im Rahmen eines größeren Erschließungsprojektes in die archivische EDV-Datenbank unter der Fachsoftware izn-AIDA übertragen worden.
Stand: Juli 2007
Bearbeiter: Dr. Georg Schnath (1951)
Bearbeiter: Dr. Christoph Gieschen (1980)
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
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Bestand
Literatur: Max Bär, Geschichte des Königlichen Staatsarchivs Hannover (Mitteilungen der Königlich Preußischen Archivverwaltzung 2), Leipzig 1900.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 12:45 MESZ