Dekanat Matthias Konrath
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2.1. Philosophische Fakultät
Philosophische Fakultät >> 02. Dekanatsakten 1876-1934
1910-1911
Enthält u.a.: Habilitationen: Dr. Fritz Eisenlohr für Chemie (Anfrage, Lebenslauf, Schriftverkehr, Gutachten und Verhandlungen dazu, Bekanntgabe der öffentlichen Probevorlesung, Habilitationsschrift "Die Anwendbarkeit der Mulekular-Refraktion und -Dispersion zur Ermittelung der chemischen Konstitution"), Dr. Ludwig Bergsträsser für neuere Geschichte (Anfrage, Doktordiplom, Lebenslauf, Schriftverkehr, Gutachten und Verhandlungen dazu, Bekanntgabe der öffentl. Probevorlesung, Habilitationsschrift "Studien zur Vorgeschichte der Zentrumspartei"), Oberlehrer Dr. Ulrich Bünger für mittelalterliche Geschichte (Anfrage, Lebenslauf, Gutachten und Verhandlungen dazu, Abweisung der Habilitationsschrift bis zur Neubearbeitung durch den Antragssteller), Umhabilitierung des Bonner Privatdozenten Dr. Wilhelm Blaschke für Mathematik an die hiesige Fakultät (Bekanntgabe der öffentl. Probevorlesung, Erteilung der Lehrerlaubnis, Schriftverkehr hierzu). - Programmschrift Mai 1911 von Koll. Hermann Schöne. - Beurteilung der eingereichten philologischen und zoologischen Preisschriften und Stellung der neuen Preisaufgaben. - Stipendien, Freitische und Stundungen: Stipendienübersicht und -verteilung, Usedom-Stipendium, Stipendien für Söhne von Geistlichen und Lehrern, Stipendium der Stadt Greifswald, Stipendienverleihung von den Oberpräsidenten von Posen und Westpreußen, Verteilung der Freitische, Stundungslisten für Sommer- und Wintersemester. - Vorlesungen und Seminare: griechische Anfängerkurse, Prof. Schuppe kann wegen Schwäche nicht über "Rechtsphilosophie" lesen, Dr. A. Schmekel zeigt Ausfall der Vorlesung über die "Hauptprobleme der Philosophie" an, Dr. H. Starke zeigt neue Vorlesung für Oberlehrerinnen an, Einladungen zu Sitzungen der Baukommission für das neue Seminargebäude. - Dissertationsverzeichnisse für Sommer- und Wintersemester nebst Bescheinigungen für die in der Bibliothek abgegebene Exemplare. - Dissertationsaustausch: die Naturwissenschaftliche Fakultät Tübingen meldet die Absendung von 7 Dissertationen. - Koll. Lidzbarski meldet sich von seiner Reise zurück. - Stud. phil. W. Berling wechselt in die Medizinische Fakultät. - Kand. Justus Lastowsky bittet um Militärausstands-Zeugnis. - Befürwortung eines Gesuches des Stud. phil. H. Bayer um Aufschiebung seiner Festungshaft. - Streichung von Studierenden wegen Nichtannahme der Vorlesungen: Hans Rukop, Hermann Bruch, Henning Fahlström, Dr. Julius Gajdacs, Otto Gerlach, Erich Jmm (?), Bernhard Massow, Kurt Windisch, wegen Verlassens der Universitätsstadt ohne Erlaubnis: Karl Wetzel. - Anfrage wegen Anrechnung von Semestern auf techn. Hochschulen. - dienstl. Sendungen nicht an die persönliche Adresse des Kurators. - Anpreisung eines Lotto-Systems. - Einladung des pommerschen Philologenvereins zur Vereinstagung. - Statut des Archäologischen Instituts und das damit verbundene Reisestipendium. - Spendenaufruf für die Erhaltung des alten Gießener Liebig-Laboratorium und Dankschreiben für die veranstaltete Sammlung. - Dankschreiben von Prof. Schuppe für die Gratulation zu seinem 50jährigen Doktorjubiläum. - Bekanntgabe des Ablebens vom Ehrendoktor Admiral a.D. Freiherr von Schleinitz und Dankschreiben der Hinterbliebenen für die Anteilnahme. - Einladung zum 100jährigem Jubiläum der Firma Teubner in Leipzig und Dankschreiben für die Annahme der Einladung. - Mitgliederliste der wissenschaftlichen Prüfungskommission. - Einladung zur Feier des 100jährigen Bestehens der Naturforschenden Gesellschaft zu Görlitz. - Druckschrift: Biographie über Franz Susemihl von B. A. Müller aus Hamburg.
Band: Bd. 3
Band: Bd. 3
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
29.10.2025, 11:28 MEZ