Salm-Krautheim (Bestand)
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Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 121
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe (Archivtektonik) >> Ältere Bestände (vornehmlich aus der Zeit des Alten Reichs) >> Akten >> Kleinere weltliche Territorien >> Salm-Krautheim
[1672, 1701, 1773] 1802-1838
Überlieferungsgeschichte
Nach den Bestimmungen des Reichsdeputationshauptschlusses von 1803 wurden die Altgrafen von Salm-Reifferscheid-Bedburg für den Verlust ihrer linksrheinischen Gebiete durch ein aus mainzischen und würzburgischen Besitzungen gebildetes Fürstentum entschädigt. Es bestand aus dem Kloster Schöntal, dem Oberamt Krautheim, dem Priorat Gerlachsheim und dem Amt Grünsfeld. 1806 wurde dieses Fürstentum mediatisiert: Die Gebiete nördlich der Jagst fielen an Baden, die südlich an Württemberg. 1838 verkaufte Fürst Konstantin zu Salm den badischen Teil seiner Herrschaft an das Großherzogtum.
Inhalt und Bewertung
Der Bestand enthält nur Akten der fürstlich Salm-Reifferscheid-Bedburgschen Domänenkanzlei.
Vorwort: Nach den Bestimmungen des Reichsdeputationshauptschlusses von 1803 wurden die Altgrafen zu Salm-Reifferscheid-Bedburg für den Verlust ihrer linksrheinischen Gebiete durch ein aus mainzischen und würzburgischen Besitzungen gebildetes Fürstentum entschädigt. Es bestand aus dem Kloster Schöntal, dem Oberamt Krautheim, dem Priorat Gerlachsheim und dem Amt Grünsfeld. Schon 1806 wurde dieses neu errichtete Fürstentum mediatisiert. Die Gebiete nördlich der Jagst fielen an Baden, die südlich der Jagst an Württemberg. 1838 verkaufte Fürst Konstantin zu Salm den unter badischer Landeshoheit stehenden Teil seiner Standesherrschaft an das Großherzogtum. (Lit.: Heinrich Helmut Dunkhase. Das Fürstentum Krautheim, Nürnberg, 1968.) Der vorliegende Bestand enthält Akten der fürstlichen Domänenkanzlei von 1802-1838, die überwiegend die Neuorganisation der herrschaftlichen Verhältnisse in dem Fürstentum und die damit im Zusammenhang stehenden Verhandlungen mit Bayern, Mainz, Leiningen, Baden und Württemberg betreffen. Der Bestand, der 69 Akten im Umfang von 1,2 lfd. m umfasst, wurde 1972 von Julius Kastner verzeichnet. Die Reinschrift fertigte Frau E. Fischer. Karlsruhe, 1983 Rupp
Nach den Bestimmungen des Reichsdeputationshauptschlusses von 1803 wurden die Altgrafen von Salm-Reifferscheid-Bedburg für den Verlust ihrer linksrheinischen Gebiete durch ein aus mainzischen und würzburgischen Besitzungen gebildetes Fürstentum entschädigt. Es bestand aus dem Kloster Schöntal, dem Oberamt Krautheim, dem Priorat Gerlachsheim und dem Amt Grünsfeld. 1806 wurde dieses Fürstentum mediatisiert: Die Gebiete nördlich der Jagst fielen an Baden, die südlich an Württemberg. 1838 verkaufte Fürst Konstantin zu Salm den badischen Teil seiner Herrschaft an das Großherzogtum.
Inhalt und Bewertung
Der Bestand enthält nur Akten der fürstlich Salm-Reifferscheid-Bedburgschen Domänenkanzlei.
Vorwort: Nach den Bestimmungen des Reichsdeputationshauptschlusses von 1803 wurden die Altgrafen zu Salm-Reifferscheid-Bedburg für den Verlust ihrer linksrheinischen Gebiete durch ein aus mainzischen und würzburgischen Besitzungen gebildetes Fürstentum entschädigt. Es bestand aus dem Kloster Schöntal, dem Oberamt Krautheim, dem Priorat Gerlachsheim und dem Amt Grünsfeld. Schon 1806 wurde dieses neu errichtete Fürstentum mediatisiert. Die Gebiete nördlich der Jagst fielen an Baden, die südlich der Jagst an Württemberg. 1838 verkaufte Fürst Konstantin zu Salm den unter badischer Landeshoheit stehenden Teil seiner Standesherrschaft an das Großherzogtum. (Lit.: Heinrich Helmut Dunkhase. Das Fürstentum Krautheim, Nürnberg, 1968.) Der vorliegende Bestand enthält Akten der fürstlichen Domänenkanzlei von 1802-1838, die überwiegend die Neuorganisation der herrschaftlichen Verhältnisse in dem Fürstentum und die damit im Zusammenhang stehenden Verhandlungen mit Bayern, Mainz, Leiningen, Baden und Württemberg betreffen. Der Bestand, der 69 Akten im Umfang von 1,2 lfd. m umfasst, wurde 1972 von Julius Kastner verzeichnet. Die Reinschrift fertigte Frau E. Fischer. Karlsruhe, 1983 Rupp
71 Akten (Nr. 1-69)
Bestand
Rainer Brüning/Gabriele Wüst (Bearb.), Die Bestände des Generallandesarchivs Karlsruhe, Teil 6, Bestände des Alten Reiches, insbesondere Generalakten (71-228), Stuttgart 2006, S.235
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 11:03 MESZ