1369, 7. Indiktion, im 7. Jahr Papst Urbans V., am 9. Januar, um die Sextzeit, im Dorfe Heidesheim ("Heysenshem"), beim Kirchhof, wo das Dorfgericht zu tagen pflegt, vor Schultheiß (Clas) und Schöffen ("Rulo", Richwins Bruder, Hermann "Fauht", Herbert "Bendir" und "Hentze Prume"), vor Notar und Zeugen:Bekennt Richwin, Hofmann von Mariengreden zu Heidesheim ("Heysenshem"), gegenüber Heinrich von Bernkastel, Amtmann und Vikar von Mariengreden, daß er 15 Malter Korn aus dem vierten Teil des Gutes, das des + Ritters Johannes "Ruzen" gewesen ist, zwischen Mariä Himmelfahrt und Geburt nach Mainz ("Mentzen") zu leisten habe; von der letztfälligen Gült ist er 5 Malter schuldig geblieben; diesen Rest läßt ihm das Stift unter der Bedingung stehen, dass er oder seine Erben ihn bei etwaiger Auflassung des Gutes bezahlen werden. - Zeugen: Die Herrn Simon, Pleban zu Heidesheim ("Heisenshem"), Ludwig von Gelnhausen ("Ludowicus von Geylnhusen"), Vikar von Mariengreden, Magister Wilhelm, Syndikus der Frauen zu "Igelnhusen", Friedrich Melbecher von Gelnhausen ("Geylhusen"), Diener ("servitor") des St. Barbara-Spitals zu Mainz. Signet und Unterschrift des kaiserlichen Notars "Conradus quondam Wimari de Michelnbach", Klerikers der Mainzer Diözese.

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