Spezialia: Wirtschaftswerbung. Bedrohung des Landschafts- und Ortsbildes vor Verunstaltung durch Außenreklame
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Z 149, Nr. 659 (Benutzungsort: Dessau)
Anhang Nr. 104
Filmsignatur: 4533
Z 149 (Benutzungsort: Dessau) Kreisdirektion Zerbst
Kreisdirektion Zerbst >> 06. Wirtschaftsangelegenheiten >> 06.03. Handel, Handwerk, Gewerbe >> 06.03.01. Allgemeines
1932 - 1939
Enthält u.a.: Abschrift des Erlasses des Anhaltischen Staatsministeriums zur Aufstellung und Anbringung von Schildern über Mineralöle und Betriebsstoffe. - Druckschrift des Westfälischen Heimatbundes. - Baupolizeiliche Verordnung über die Anbringung von Firmen- und Reklameschildern sowie ähnlichen Reklamevorrichtungen. - Einzelne Fälle: Landwirt Friedrich Puhlmann in Luko Nr. 19 betr. Reklame für Zirkus Krone, Landwirt Hermann Barke in Jeber-Bergfrieden betr. Reklame für Salamander-Schuhfabrik, Franz Bretting, Jütrichau betr. Reklame für Kautabak G.A. Hanewacker, Fa. Carl Tüllner in Steutz für Reklame des Mitteldeutschen Braunkohlen Syndikats Leipzig, der Schade-Brauerei, der Thompson-Werke GmbH Düsseldorf, der H. Knorr AG Heilbronn und der Osnabrücker Zentralsaatstelle, L. Stahn & Finke, ; Gasthöfe Pulspforde, Bonitz, Trüben, Landwirt Mikuli Trüben, Witwe Brömme in Bornum, Gasthof Klabe in Bornum, Bauer Hamm in Bornum, Stellmacher Wünsche, Bauer Otto Johannis, Bach in Jütrichau, Wenzel in Jütrichau, Max Friedrich in Gödnitz, Berta Düben in Gödnitz, Gustav Kettmann in Eichholz, Witwe Bato in Bone, Emil Metzker in Niederlepte, Wernicke in Hohenlepte, Harnischmacher in Hohenlepte, Böttge in Nutha, Alfred und Otto Johannis in Deetz, Schwarz in Deetz, Grashoff in Polenzko, Striebing in Mühro, Hoffmann in Straguth, Natho in Badewitz, Bachrodt in Dobritz, Albert Wünsche in Jütrichau, Paul Pilgram in Bias, Leps in Jeber-Bergfrieden, Hotel Ratskeller in Coswig / Otto Brandenburger, Hotel Anhalt / Beck, Großer Gasthof / Schmidt in Deetz. - Postkarte der Gaststätte "Großer Magnet" Tüllner / Steutz. - Auflistung aller Brauerei-Reklameschilder. - Vereinbarung der Fa. Salamander mit Paul Röddecker in Klein-Leitzkau. - Freianschlagstellen in den Gemeinden Meinsdorf und Luso. - Zeichnungen für die Anbringungen von Werbetafeln, . - Beschwerden von Unternehmen: Brauerei Schade Dessau, Westfälische Kohlen- und Koks-Verkaufsgesellschaft Knaur & Co., Verband der landwirtschaftlichen Genossenschaft betr. Spar- und Darlehenskassen - Entfernung einer Reklametafel der Zerbster Räder- und Wagenfabrik (fol. 100). - Gesuche um Lautsprecherwerbung der Fa. Dr. Dietz & Ritter GmbH (Radioerzeugnisse), Volksfürsorge Versicherung, Gemeinschaft der Freunde Wüstenrot, Fa. Henkel & Cie., Westfälische Kohlen- und Koks-Verkaufsgesellschaft Knaur & Co., J.G. Mouson & Co. Fabrik für Parfümerien und Toilettenseifen Frankfurt.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.04.2025, 15:20 MESZ
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