C 101, 1053
C 101 Fürstabtei Herford, Landesarchiv - Akten
Fürstabtei Herford, Landesarchiv - Akten >> 9. Dechantin >> 9.2. Verwaltung der Dekanatsgüter, Streit mit der Äbtissin
1547-1730
Enthaeltvermerke: enthält u.a.: 1. Einspruch gegen die willkürliche Festsetzung des Termins für die Wahl der neuen Äbtissin, (1729); 9. Carl Friedrich Hahn wegen der Übertragung der Stelle eines Inspektors der Dekanatssachen (nach dem Tode Sternfelds), 1729; 11. desgl. Bedrängung durch seine Mitkapitularen in der 1. Kapitularstelle, 1729; 21. Kapitulationsartikel der Äbtissin Charlotta Sophia Herzogin von Livland vor ihrer Inthronisation, 1689; 23. Focke über Prozesse in Berlin, u.a. ./. Cartelmeyer, 1729; 25. Votum der Kapitularen für Johanna Charlotta Markgräfin zu Brandenburg als Äbtissin, 1729; 28. Beschwerde beim Kurfürsten von Mainz bzw. Prozeß vor dem Reichshofrat in Erbschaftssachen; 34. Dechantin an den König von Preußen wegen der Äbtissinnenwahl; 40. Instruktion für den nach Herford entsandten Bevollmächtigten (Joh. Jakob Flick); 48. Zurückweisung des Einspruchs der Dechantin gegen die Postulation der Markgräfin von Brandenburg durch den Reichshofrat, 1729; 79. König Friedrich Wilhelm wegen der Stimmenzusage, 1728; 83. Vorwürfe des Königs von Preußen an die Dechantin wegen ihrer Opposition gegen die Postulation; 100. Ansetzung der Wahl einer Koadjutorin, 1729; 103. Königliches Urteil in Sachen ./. Joh. Cartelmeyer, 1729; 119. Wahlkapitulation der Herzogin von Livland, 1689; 148. Todesanzeige des Geh. Rates Joh. Ludwig v. Sternfeld, 1729; 171. Extrakte und Notizen wegen eines geforderten Beitrags der Dekanisse zu den Konfirmationsgebühren der Äbtissin, 1721; 198. Abtretung der Hoheitsrechte über die Stadt Herford an den Herzog Wilhelm (Abschrift), 1547; 212. Eid der Kanonissin Augusta Elisabeth Herzogin von Schleswig Holstein, 1703; 213. Urteil der Äbtissin in Sachen Kanzleirat Karl Friedrich Hahn ./. Graf von Arco und Kapitulare, 1729; 225. Bittschrift des Dr. H. Sivecke wegen eines Dekanatsgartens, 1730; 227. desgl. der Witwe von Sternfeld wegen der Heuer des Werrenskampes, 1730; 233 Joh. Eberhard Focke in Sachen Cartelmeyer, 1730; 234. Äbtissin an die Dechantin wegen deren Konfirmation, 1730; 252. Hillensberg zur Übertragung einer Kapitularpräbende, 1730; 262. Rechnung über die Verteilung der Statutengelder zum Eintritt der Friderique Wilhelmine Prinzessin von Ostfriesland, 1729; 267. Joh. Eberhard Focke zur Koadjutorinwahl, Tod Sternfelds, 1729; 278. Reinhard Scheffern aus Regensburg: Krieg gegen Frankreich, Stadt Frankfurt wegen Verlegung des Reichskammergerichts, 1689; 281. Bestallung des Joh. Henrich von Wahden zum Rat durch die Äbtissin (mit Instruktion), o.D.; 287. König Friedrich Wilhelm zur Opposition der Dechantin gegen die Markgräfin von Brandenburg, 1729; 289. Memorial zur Standesqualität der als Kanonisse aufgenommenen Gräfin von Horn, 1673; 292. Joh. Niclas von Vogel aus Wien zur Klage der Dechantin ./. Stift Herford wegen der Wahl der Äbtissin, 1729; 305. Instruktion für den Bevollmächtigten Joh. Jakob Flick, 1729; 324. Dechantin zur schlechten Haushaltung der Kapitularen Graf Arco und + von Sternfeld: Gravamina, 1730
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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09.01.2026, 11:12 MEZ
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