Bürgermeister und Rat zu Werll, bekennen, dass vor ihnen Bertram Pape zu Koningh, Bürgermeister zu Werll, zugleich namens seiner Ehefrau Margarete Scholers an Christoph Meier und dessen Ehefrau Margarete Thunnemans seine auf der Steinen Straße gelegene Behausung und Scheuer mit Hof und Brauhaus sowie die Hälfte eines steinernen Häuschens am Kirchhof, genannt die Steinen Kammer, dessen andere Hälfte dem Arend Kolter gehört, verkauft habe mit alten und neuen Gerechtigkeiten, wie aus den diesem Transfixbrief angehefteten Urkunden ersichtlich.
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Bürgermeister und Rat zu Werll, bekennen, dass vor ihnen Bertram Pape zu Koningh, Bürgermeister zu Werll, zugleich namens seiner Ehefrau Margarete Scholers an Christoph Meier und dessen Ehefrau Margarete Thunnemans seine auf der Steinen Straße gelegene Behausung und Scheuer mit Hof und Brauhaus sowie die Hälfte eines steinernen Häuschens am Kirchhof, genannt die Steinen Kammer, dessen andere Hälfte dem Arend Kolter gehört, verkauft habe mit alten und neuen Gerechtigkeiten, wie aus den diesem Transfixbrief angehefteten Urkunden ersichtlich.
v. Papen-Koeningen, Bestand Su, Su 095
v. Papen-Koeningen, Bestand Su
v. Papen-Koeningen, Bestand Su >> 13 - Urkunden
1628 Febr. 2 {(purificationis S.Mariae virginis)}
Enthält: Unterschrieben haben Bertram Pape, Margarete Scholer und Berthold Cappius. Das angekündigte grosse Siegel der Stadt Werl ist ab, die mit dem Transfixbrief verbunden gewesenen Urkunden fehlen. Rückseite: 1676 Dez.25: Johann Rudolf Höynck und seine Ehefrau Clara Elisabeth Herxhagen als Erben des Notars am Offizialgericht Werl Franz Herxhagen verkaufen an Jacob Tolle und seine Ehefrau Anna Maria Prange die umstehend beschriebenen Baulichkeiten, soviel davon im letzten Brande übrig geblieben ist. Unterschrieben haben Johann Rudolf Höynck und Clara Elisabeth Herxhagen. Der Text ist später mittels Durchkreuzung ungültig gemacht und rechts darunter von Hand des 18.Jh.‘s hinzugefügt: „Dießer brieff ist durch den neuen annullirt.“ Rückaufschrift: Num. 1
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:33 MEZ