Jorg Hase, wohnhaft in Schweinberg, und Elizabet, seine eheliche Hausfrau, stellen dem Johann Conrad Schmid als Prokurator der Liebfrauen-Stiftung zu Wertheim einen Revers aus über 20 fl. (s. 13. Nov. 1548), die er ihnen gegen einen auf Weihnachten fälligen Zins von 1 fl. auf ihren Hof geliehen hat ("dweil sonst nichts sonderlich weiters vorhanden") und verpflichten sich, die Summe in 3 Jahren zurückzuzahlen.
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Jorg Hase, wohnhaft in Schweinberg, und Elizabet, seine eheliche Hausfrau, stellen dem Johann Conrad Schmid als Prokurator der Liebfrauen-Stiftung zu Wertheim einen Revers aus über 20 fl. (s. 13. Nov. 1548), die er ihnen gegen einen auf Weihnachten fälligen Zins von 1 fl. auf ihren Hof geliehen hat ("dweil sonst nichts sonderlich weiters vorhanden") und verpflichten sich, die Summe in 3 Jahren zurückzuzahlen.
Abt. Staatsarchiv Wertheim, G-Rep. 13a Lade XVIII Nr. 130
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Wertheim, G-Rep. 13a Pfarrkirche zu Wertheim (Lade XVII-XVIII)
Pfarrkirche zu Wertheim (Lade XVII-XVIII) >> 7. 1541-1590
1548 Dezember 26 (uff mittwochen des heilgen s. Steffans tag, anno etc. des viertzigsten und newnten jars)
Urkunden
Zeugen: Hans Baier, Schultheiß; Hans Eisenhauer; Michel Gries; Hans Moncheim; Linhart Baumann; Fritz Hanffman, Gerichtsschöffe
Überlieferungsart: Ausfertigung
Vermerke: Auf der Rückseite Amtskonsens mit Angabe des herrschaftlichen Zinses von dem Objekt wie in 1548 Nov. 13 und dem Bemerken, daß der Besitzer Arm und das Jahr schlecht gewesen ist. ann der unscholischen Kinder tag ano etc. d. im 48 jar
Besonderheiten: Chirograph
Überlieferungsart: Ausfertigung
Vermerke: Auf der Rückseite Amtskonsens mit Angabe des herrschaftlichen Zinses von dem Objekt wie in 1548 Nov. 13 und dem Bemerken, daß der Besitzer Arm und das Jahr schlecht gewesen ist. ann der unscholischen Kinder tag ano etc. d. im 48 jar
Besonderheiten: Chirograph
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:19 MEZ
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