Die Witwe Elisabeth von Dorla (Torlon) verkauft dem Kloster Haina gesamter Hand mit ihren Kindern Hermann, Johann, Hartlieb, Berthold, Ludwig, Eli...
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Urk. 26, 774
Urk. 26, A II Haina, Kloster
Urk. 26 Kloster Haina - [ehemals: A II]
Kloster Haina - [ehemals: A II] >> 1325-1349
1329 Dezember 20
Ausf., lat., Perg., durch Moder besch., aufgeklebt. - Urspr. beide Sg. anh. 1. RundSg. der Stadt Gudensberg; 2. fehlt (das erst in jüngerer Zeit verlorene DreieckSg. des von Wehren zeigte nach der Beschreibung Küchs einen 5 mal schräglinks geteilten Schild mit U.: + S' THILMANNI · DE · WHERE' · FAMV).
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Datum et actum a. d. 1329, in vigilia beati Thome apostoli.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Die Witwe Elisabeth von Dorla (Torlon) verkauft dem Kloster Haina gesamter Hand mit ihren Kindern Hermann, Johann, Hartlieb, Berthold, Ludwig, Elisabeth, Volsvend und Bertrad für 10 Pfund hessischer Pfennige bar jährliche Einkünfte von je ½ Malter Korn und Weizen von 15 Morgen Ackerland und einer Wiese in der Gemarkung des Dorfes Dorla, die sie jeweils zu Michaelis nach Fritzlarer Maß in den dortigen Hof des Klosters zu liefern haben. Falls nicht binnen 8 Tagen nach Michaelis geliefert wird, fallen Äcker und Wiese dem Kloster zu. Nach Elisabeths Tod übernimmt der älteste Sohn die Verpflichtung, wobei das Land stets ungeteilt bleibt. Die Abgaben sind auch bei Dürre oder Heeresnot zu leisten.
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Konrad von Wehren (Werhen) und Johann Crug, Rittergenossen
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Johann Kampman, Bürger zu Grünberg (Grunenberg).
Vermerke (Urkunde): Siegler: Bürgermeister Konrad Brun und die Schöffen Brunward, Konrad Knebelere und Hermann Crug zu Gudensberg mit dem Stadtsiegel und [der Knappe] Thilo von Wehren (Werin).
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Franz Nr. 431, Zweiter Band
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Die Witwe Elisabeth von Dorla (Torlon) verkauft dem Kloster Haina gesamter Hand mit ihren Kindern Hermann, Johann, Hartlieb, Berthold, Ludwig, Elisabeth, Volsvend und Bertrad für 10 Pfund hessischer Pfennige bar jährliche Einkünfte von je ½ Malter Korn und Weizen von 15 Morgen Ackerland und einer Wiese in der Gemarkung des Dorfes Dorla, die sie jeweils zu Michaelis nach Fritzlarer Maß in den dortigen Hof des Klosters zu liefern haben. Falls nicht binnen 8 Tagen nach Michaelis geliefert wird, fallen Äcker und Wiese dem Kloster zu. Nach Elisabeths Tod übernimmt der älteste Sohn die Verpflichtung, wobei das Land stets ungeteilt bleibt. Die Abgaben sind auch bei Dürre oder Heeresnot zu leisten.
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Konrad von Wehren (Werhen) und Johann Crug, Rittergenossen
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Johann Kampman, Bürger zu Grünberg (Grunenberg).
Vermerke (Urkunde): Siegler: Bürgermeister Konrad Brun und die Schöffen Brunward, Konrad Knebelere und Hermann Crug zu Gudensberg mit dem Stadtsiegel und [der Knappe] Thilo von Wehren (Werin).
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Franz Nr. 431, Zweiter Band
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ