Politisches Erdbeben - Die AfD stürzt die letzte SPD-Bastion
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/027 R160076/201
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/027 Fernsehsendungen von SWR Fernsehen aus dem Jahre 2016
Fernsehsendungen von SWR Fernsehen aus dem Jahre 2016 >> Filmdokument
17. März 2016
Seit Jahrzehnten ist jeder SPD-Kandidat im Mannheimer Norden direkt in den Landtag gewählt worden. Damit ist seit Sonntag Schluss. Die AfD hat dort eines von zwei Direktmandaten geholt. Wer sind ihre Wähler?
Der SPD-Kandidat Stefan Fulst-Blei kann es nicht fassen. Bei der Landtagswahl 2011 hatte er 34,2 Prozent geholt. Fünf Jahre später ist seine SPD nur noch zweistärkste Partei im Wahlbezirk Mannheim Nord. Hinter der AfD. Deren Kandidat Rüdiger Klos hat alle etablierten Parteien überholt und kann aus dem Stand mit 23 Prozent der Wählerstimmen und einem Direktmandat in den Landtag einziehen. Liegt es daran, dass die finanziell schwachen Bürger des Mannheimer Nordens sich von der SPD nicht mehr vertreten fühlen?
Doch Mannheim Nord ist nicht die einzige Hochburg der AfD. In Pforzheim hat sie ein Direktmandat geholt. Hügelsheim bei Rastatt, 5000 Einwohner, hat zu 27 Prozent AfD gewählt. Ist die geplante Flüchtlingsunterkunft für 400 Menschen der Grund? Bürgermeister Reiner Dehmelt ist aus allen Wolken gefallen. Denn damit ist die AfD stärkste Partei am Ort - noch vor seiner CDU. In einer Siedlung, in der viele Spätaussiedler aus der ehemaligen Sowjetunion wohnen, hat die AfD sogar 52 Prozent aller Stimmen bekommen.
Der SPD-Kandidat Stefan Fulst-Blei kann es nicht fassen. Bei der Landtagswahl 2011 hatte er 34,2 Prozent geholt. Fünf Jahre später ist seine SPD nur noch zweistärkste Partei im Wahlbezirk Mannheim Nord. Hinter der AfD. Deren Kandidat Rüdiger Klos hat alle etablierten Parteien überholt und kann aus dem Stand mit 23 Prozent der Wählerstimmen und einem Direktmandat in den Landtag einziehen. Liegt es daran, dass die finanziell schwachen Bürger des Mannheimer Nordens sich von der SPD nicht mehr vertreten fühlen?
Doch Mannheim Nord ist nicht die einzige Hochburg der AfD. In Pforzheim hat sie ein Direktmandat geholt. Hügelsheim bei Rastatt, 5000 Einwohner, hat zu 27 Prozent AfD gewählt. Ist die geplante Flüchtlingsunterkunft für 400 Menschen der Grund? Bürgermeister Reiner Dehmelt ist aus allen Wolken gefallen. Denn damit ist die AfD stärkste Partei am Ort - noch vor seiner CDU. In einer Siedlung, in der viele Spätaussiedler aus der ehemaligen Sowjetunion wohnen, hat die AfD sogar 52 Prozent aller Stimmen bekommen.
0'05
Audio-Visuelle Medien
Hügelsheim RA
Schönau : Mannheim MA
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:24 MEZ
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