Schreibschrift ade? Was unsere Kinder künftig lernen sollen
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/026 R150029/206
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/026 Fernsehsendungen von SWR Fernsehen aus dem Jahre 2015
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19. Februar 2015
ABC-Schützen lernen statt der Schreibschrift nur noch eine Grundschrift. Ältere Schüler tippen im Unterricht auf Tablet-Computern herum. Ist das der Untergang der Lernkultur oder die Schule der Zukunft? In der Herderschule in Esslingen lernen die Erstklässler die neue Grundschrift: eine Art Druckschrift ohne Schnörkel. Bisher noch ein Versuchsprojekt. Doch die Rektorin Margarete Teuscher hofft, dass die Grundschrift Schule macht. Denn die sei einfacher und die Kinder hätten so mehr Zeit für andere Dinge, wie etwa die Rechtschreibung.
Also weg mit der Schreibschrift? Oder verlieren wir da ein Kulturgut? Der Ulmer Hirnforscher Manfred Spitzer sagt: "Man tut den Kindern keinen Gefallen, wenn man es ihnen leichter macht." Schweres trainiere das Gehirn besser. Die Handschrift, so Spitzer, ist der Weg ins Gedächtnis. Die Tastatur dagegen nicht. Deshalb fordert der Hirnforscher: Tablet-Computer raus aus dem Schulunterricht! Doch diese neue mediale Kulturtechnik müssen Schüler auch lernen, findet Kultusminister Andreas Stoch (SPD). Stift und Tastatur machten fit für die Zukunft.
Also weg mit der Schreibschrift? Oder verlieren wir da ein Kulturgut? Der Ulmer Hirnforscher Manfred Spitzer sagt: "Man tut den Kindern keinen Gefallen, wenn man es ihnen leichter macht." Schweres trainiere das Gehirn besser. Die Handschrift, so Spitzer, ist der Weg ins Gedächtnis. Die Tastatur dagegen nicht. Deshalb fordert der Hirnforscher: Tablet-Computer raus aus dem Schulunterricht! Doch diese neue mediale Kulturtechnik müssen Schüler auch lernen, findet Kultusminister Andreas Stoch (SPD). Stift und Tastatur machten fit für die Zukunft.
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Audio-Visuelle Medien
Lang, Jaana; Lehrerin
Rosenstiel, Heiko; Lehrer
Teuscher, Margarete; Rektorin
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:29 MEZ
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