Nationalsozialistisches Kraftfahr-Korps (Bestand)
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BArch NS 24
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Bundesarchiv (Archivtektonik) >> Norddeutscher Bund und Deutsches Reich (1867/1871-1945) >> Einrichtungen der NSDAP >> Parteigliederungen und angeschlossene Verbände
1930-1945
Geschichte des Bestandsbildners: Im April 1931 durch Umbenennung des als Reserve der Motor-SA aufgestellten NS-Automo‧bil-Korps (NSAK) entstanden,
durch Führerbefehl vom 23. August 1934 Zusammenfassung des bis dahin dem Obersten SA-Führer unterstellten NSKK mit der Motor-SA zu einer selbständigen Glie‧derung der NSDAP
Aufgaben waren im Wesentlichen die fahrtechnische, handwerkliche, sportliche und weltanschauliche Schulung der Mitglieder, z.T. an eigenen Motorsportschulen, daneben auch vormilitärische Ausbildung für den Einsatz bei Heereseinheiten, während des Krieges Einsatz auch für Transportzwecke der Wehrmacht und der Rüstung; der Korpsführer des NSKK war zugleich Führer des Deutschen Kraftfahrsports
Bestandsbeschreibung: Bestandsgeschichte
Mit der Schriftgutrückgabe des amerikanischen Document Center Berlin vom Oktober 1962 gelangten NSKK-Akten in das Bundesarchiv. Es handelte sich um Akten der Korpsführung sowie nachgeordneter Institutionen, insbesondere der Motorstandarten 77, 86 und 95. Ablieferungsverzeichnisse waren vorhanden. Ein kleinerer Teil war unverzeichnet.
Weitere Unterlagen wurden dem ehemaligen NS-Mischbestand (RG 1035, Guides to German Records Microfilmed at Alexandria, Va., Nr. 3,20 und 35) entnommen.
Schließlich gab es 1984 eine Abgabe von Akten des NSKK in Belgien durch das Musée Royal de l`Armée et d`Histoire Militaire in Brüssel.
Archivische Bewertung und Bearbeitung
Die Bewertung und Ersterschließung des Bestandes erfolgte zunächst im Rahmen eines Praktikums durch Archivinspektoranwärter. Endbearbeitung und redaktionelle Überarbeitung wurden durch die Unterzeichnende vorgenommen. Das vorliegende Findbuch wurde mit den im IT-System des Bundesarchivs vorhandenen Programmen zur Erschließung und Findbuchherstellung (BASYS-S) erarbeitet.
Die Verzeichnung der Archivalien orientierte sich, soweit möglich, an der Organisation des NSKK bzw. erfolgte nach Führungsebenen und Institutionen. Die Ordnung des Schriftgutes innerhalb der Aktenbände wurde beibehalten. Allerdings mussten einige Akten aufgrund ihres Umfangs geteilt werden.
Des Weiteren wurden in geringen Maßen Fremdprovenienzen, wie z.B. Parteikanzlei, Reichsschatzmeister, Technische Nothilfe, festgestellt, die dem Bestand entnommen wurden.
Der Bestand R 50 II enthält Unterlagen der Transportstandarte Speer 1940-1945 (63 AE).
In den Beständen des ehem. BDC befinden sich Unterlagen zu ca. 4.000 Mitgliedern des NSKK.
Inhaltliche Charakterisierung: Überliefert sind hier vor allem Unterlagen zu den Motorstandarten, zum Reichskassenverwalter/Verwaltungshauptamt und zu den Motorsportschulen.
In den Beständen des ehem. BDC befinden sich Unterlagen zu ca. 4.000 Mitgliedern des NSKK.
Zitierweise: BArch NS 24/...
durch Führerbefehl vom 23. August 1934 Zusammenfassung des bis dahin dem Obersten SA-Führer unterstellten NSKK mit der Motor-SA zu einer selbständigen Glie‧derung der NSDAP
Aufgaben waren im Wesentlichen die fahrtechnische, handwerkliche, sportliche und weltanschauliche Schulung der Mitglieder, z.T. an eigenen Motorsportschulen, daneben auch vormilitärische Ausbildung für den Einsatz bei Heereseinheiten, während des Krieges Einsatz auch für Transportzwecke der Wehrmacht und der Rüstung; der Korpsführer des NSKK war zugleich Führer des Deutschen Kraftfahrsports
Bestandsbeschreibung: Bestandsgeschichte
Mit der Schriftgutrückgabe des amerikanischen Document Center Berlin vom Oktober 1962 gelangten NSKK-Akten in das Bundesarchiv. Es handelte sich um Akten der Korpsführung sowie nachgeordneter Institutionen, insbesondere der Motorstandarten 77, 86 und 95. Ablieferungsverzeichnisse waren vorhanden. Ein kleinerer Teil war unverzeichnet.
Weitere Unterlagen wurden dem ehemaligen NS-Mischbestand (RG 1035, Guides to German Records Microfilmed at Alexandria, Va., Nr. 3,20 und 35) entnommen.
Schließlich gab es 1984 eine Abgabe von Akten des NSKK in Belgien durch das Musée Royal de l`Armée et d`Histoire Militaire in Brüssel.
Archivische Bewertung und Bearbeitung
Die Bewertung und Ersterschließung des Bestandes erfolgte zunächst im Rahmen eines Praktikums durch Archivinspektoranwärter. Endbearbeitung und redaktionelle Überarbeitung wurden durch die Unterzeichnende vorgenommen. Das vorliegende Findbuch wurde mit den im IT-System des Bundesarchivs vorhandenen Programmen zur Erschließung und Findbuchherstellung (BASYS-S) erarbeitet.
Die Verzeichnung der Archivalien orientierte sich, soweit möglich, an der Organisation des NSKK bzw. erfolgte nach Führungsebenen und Institutionen. Die Ordnung des Schriftgutes innerhalb der Aktenbände wurde beibehalten. Allerdings mussten einige Akten aufgrund ihres Umfangs geteilt werden.
Des Weiteren wurden in geringen Maßen Fremdprovenienzen, wie z.B. Parteikanzlei, Reichsschatzmeister, Technische Nothilfe, festgestellt, die dem Bestand entnommen wurden.
Der Bestand R 50 II enthält Unterlagen der Transportstandarte Speer 1940-1945 (63 AE).
In den Beständen des ehem. BDC befinden sich Unterlagen zu ca. 4.000 Mitgliedern des NSKK.
Inhaltliche Charakterisierung: Überliefert sind hier vor allem Unterlagen zu den Motorstandarten, zum Reichskassenverwalter/Verwaltungshauptamt und zu den Motorsportschulen.
In den Beständen des ehem. BDC befinden sich Unterlagen zu ca. 4.000 Mitgliedern des NSKK.
Zitierweise: BArch NS 24/...
Nationalsozialistisches Kraftfahr-Korps (NSKK), 1931-1945
871 Aufbewahrungseinheiten
Archivbestand
deutsch
Amtliche Druckschriften: Mitteilungsblatt des NSKK. Hrsg.: Korpsführung des NSKK, 1931-1933.- Verordnungsblatt der Korpsführung des NSKK 1934-1939. - Deutsche Kraftfahrt. Das Organ des NSKK und der Motorstürme der SA und SS, 1933-1944
Der NSKK-Mann. Amtliches Organ der Korpsführung des NSKK, 1938-1944. - Kraftfahrtechnische Mitteilungen. Hrsg.: Hauptamt Technik des NSKK, 1943-1944.
Literatur: Hochstetter, Dorothee: "Des Führers Braun-Schwarze Motorkämpfer". Das Nationalsozialistische Kraftfahrkorps (NSKK) von 1931 bis 1945 und sein Beitrag zur Motorisierungspolitik im "Dritten Reich", Diss. Phil. Berlin 2002, maschinenschriftl. Vervielfältigung.
Hochstetter, Dorothee: Das NSKK 1933-1939. Technik und Motorsport in Ideologie und Praxis des Nationalsozialismus, Augsburg 1996.
Inventar archivalischer Quellen des NS-Staates, hrsg. von Heinz Boberach, München 1991/1995, Teil 1, S. 496 f., Teil 2, S. 296.
The Holdings of the Berlin Document Center. A Guide to the Collections, Berlin Document Center (im Buchhandel nicht erhältlich), 1994, S. 102.
Peter Longerich: Die braunen Battaillone. Die Geschichte der SA, München 1989.
Der NSKK-Mann. Amtliches Organ der Korpsführung des NSKK, 1938-1944. - Kraftfahrtechnische Mitteilungen. Hrsg.: Hauptamt Technik des NSKK, 1943-1944.
Literatur: Hochstetter, Dorothee: "Des Führers Braun-Schwarze Motorkämpfer". Das Nationalsozialistische Kraftfahrkorps (NSKK) von 1931 bis 1945 und sein Beitrag zur Motorisierungspolitik im "Dritten Reich", Diss. Phil. Berlin 2002, maschinenschriftl. Vervielfältigung.
Hochstetter, Dorothee: Das NSKK 1933-1939. Technik und Motorsport in Ideologie und Praxis des Nationalsozialismus, Augsburg 1996.
Inventar archivalischer Quellen des NS-Staates, hrsg. von Heinz Boberach, München 1991/1995, Teil 1, S. 496 f., Teil 2, S. 296.
The Holdings of the Berlin Document Center. A Guide to the Collections, Berlin Document Center (im Buchhandel nicht erhältlich), 1994, S. 102.
Peter Longerich: Die braunen Battaillone. Die Geschichte der SA, München 1989.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 10:58 MESZ