Johann von Gersdorf (Jon von Gerersdorff), gesessen zu Wilka (Wilkaw) [heute Niedów, Polen], beurkundet, daß die geistliche Frau Adelheid (Aleyt) von Köckritz, Küsterin in dem Kloster Marienthal (Mergintal), für 10 Mark Prager Groschen polnischer Zahl von ihm einen Zins von einer Mark, ruhend auf Peter Schultz und seinen Erben zu Reutnitz (Ruttenicz) [heute Reczyn, Polen], erkauft habe. Dieser Zins ist zu je einer halben Mark fällig zu Walpurgis und Michaelis. Im Fall des Ablebens der Käuferin tritt deren Nachfolgerin im Küsteramt des Klosters in ihre Rechte ein. Bürgen sind und als solche siegeln Ramphold von Oppel (Opol) und Albrecht [von Hoberg] zu Küpper [heute Miedziana, Polen] (Olbrechte von der Kopphir).
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Johann von Gersdorf (Jon von Gerersdorff), gesessen zu Wilka (Wilkaw) [heute Niedów, Polen], beurkundet, daß die geistliche Frau Adelheid (Aleyt) von Köckritz, Küsterin in dem Kloster Marienthal (Mergintal), für 10 Mark Prager Groschen polnischer Zahl von ihm einen Zins von einer Mark, ruhend auf Peter Schultz und seinen Erben zu Reutnitz (Ruttenicz) [heute Reczyn, Polen], erkauft habe. Dieser Zins ist zu je einer halben Mark fällig zu Walpurgis und Michaelis. Im Fall des Ablebens der Käuferin tritt deren Nachfolgerin im Küsteramt des Klosters in ihre Rechte ein. Bürgen sind und als solche siegeln Ramphold von Oppel (Opol) und Albrecht [von Hoberg] zu Küpper [heute Miedziana, Polen] (Olbrechte von der Kopphir).
14033 Kloster St. Marienthal, Nr. 17 (Zu benutzen im Hauptstaatsarchiv Dresden)
14033 Kloster St. Marienthal
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16. Mai 1404
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 15:06 MEZ