Graf Nikolaus (Nycolaus) von Löwenstein (Lewenstein) verkauft zu freiem Eigentum ein Fuder Weingült, das der Edelknecht Haug von Kuenheim von ihm zu Lehen gehabt und an Frau Berchtrad, Witwe des Konrad Feurer (des Feuers) von Heilbronn (Heylprunnen), zu der von letzterem gestifteten Pfründe in der Heilbronner Pfarrkirche verkauft hat, um 42 Pfund Heller.
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Graf Nikolaus (Nycolaus) von Löwenstein (Lewenstein) verkauft zu freiem Eigentum ein Fuder Weingült, das der Edelknecht Haug von Kuenheim von ihm zu Lehen gehabt und an Frau Berchtrad, Witwe des Konrad Feurer (des Feuers) von Heilbronn (Heylprunnen), zu der von letzterem gestifteten Pfründe in der Heilbronner Pfarrkirche verkauft hat, um 42 Pfund Heller.
Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 189 I U 152
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 189 I Heilbronn, Reichsstadt
Heilbronn, Reichsstadt >> 12. Religionswesen
1324 Januar 9 (montag nach dem obersten tag)
Urkunden
Zeugen: Graf Rudolf von Löwenstein, Bruder des Ausstellers; Herman der Phferrer; Konrad von Krentze, Priester; Albrecht der Gebür, Edelknecht; Heinrich der Vöget, Edelknecht; Heinrich von Illingen, Edelknecht; Walter Kudernetsche; Konrad Stöckelin, der Schmied an dem Tor (Smit an dem toer); Konrad Knolle; Richter gemeinlich zu Löwenstein (Lewenstein)
Siegler: Graf Nikolaus von Löwenstein; Huag (Hueg) von Kuenheim
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 2 Sg. anh.
Siegler: Graf Nikolaus von Löwenstein; Huag (Hueg) von Kuenheim
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 2 Sg. anh.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
27.11.2025, 15:40 MEZ
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