Ein Konvolut mehrerer Spezialfälle von Dispensationen zur Abhaltung katholischer Gottesdienste in den Bädern ([Bad] Wildbad, [Bad] Liebenzell, [Bad] Teinach)
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 213 Bü 1719
Zimmer lit. D, Schrank IV, Fach 32 [korr. aus "30"], Fasz. 39
Zimmer lit. H, Schrank 4, Fach 24, Bund 40, Nr. 39
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 213 Oberrat: Jüngere Ämterakten (Spezialakten)
Oberrat: Jüngere Ämterakten (Spezialakten) >> 18. Katholiken ["Catholici"]
1709, 1763, 1778, 1785, 1787-1799
Enthält:
1. Anbringen mit Normalresolution von 1709, dass in den Bädern und Sauerbrunnen niemand des cultus missaticus ohne vorher erlangte Dispensation gestattet werden solle;
2. der katholische Hofkaplan Seiz erhält die Erlaubnis zum Gebrauch des Wildbads und die Konzession im Zimmer die Messe zu lesen (1763);
3. der sich in Wildbad aufhaltende kurpfälzische Regierungspräsident von Venningen erhält die Erlaubnis, auf dem Zimmer in aller Stille die Messe lesen zu lassen (1778);
4. Graf Fugger von Babenhausen und der Prälat David des Oberhospitals zu Memmingen erhalten die Erlaubnis zur Zelebrierung des katholischen Gottesdienstes in Wildbad hinter verschlossenen Türen (1785);
5. Geheimrat von Gemmingen zu Steinegg erhält die Erlaubnis zur Abhaltung des katholischen Privatgottesdienstes in Teinach (1787-1789, 1791 und 1797);
6. der hohenzollerische Geheimrat und Kanzler von Frank zu Hechingen erhält die Erlaubnis zur Abhaltung des katholischen Privatgottesdienstes in Teinach (1789);
7. der Marquis de Bouville erhält die Erlaubnis zur Abhaltung des katholischen Privatgottesdienstes in Teinach (1791);
8. der Graf von Fugger erhält die Erlaubnis zur Abhaltung des katholischen Privatgottesdienstes zu Wildbad (1790-1791);
9. der katholische Pfarrer Franz Joseph Baader erhält die Erlaubnis zur Abhaltung des katholischen Privatgottesdienstes zu Wildbad (1793);
10. die Äbtissin zu Frauenalb erhält die Erlaubnis zur Abhaltung des katholischen Privatgottesdienstes zu Wildbad (1796);
11. der Baron von Gemmingen erhält die Erlaubnis zur Abhaltung des katholischen Privatgottesdienstes in Teinach und Liebenzell (1792-1795, 1799).
1. Anbringen mit Normalresolution von 1709, dass in den Bädern und Sauerbrunnen niemand des cultus missaticus ohne vorher erlangte Dispensation gestattet werden solle;
2. der katholische Hofkaplan Seiz erhält die Erlaubnis zum Gebrauch des Wildbads und die Konzession im Zimmer die Messe zu lesen (1763);
3. der sich in Wildbad aufhaltende kurpfälzische Regierungspräsident von Venningen erhält die Erlaubnis, auf dem Zimmer in aller Stille die Messe lesen zu lassen (1778);
4. Graf Fugger von Babenhausen und der Prälat David des Oberhospitals zu Memmingen erhalten die Erlaubnis zur Zelebrierung des katholischen Gottesdienstes in Wildbad hinter verschlossenen Türen (1785);
5. Geheimrat von Gemmingen zu Steinegg erhält die Erlaubnis zur Abhaltung des katholischen Privatgottesdienstes in Teinach (1787-1789, 1791 und 1797);
6. der hohenzollerische Geheimrat und Kanzler von Frank zu Hechingen erhält die Erlaubnis zur Abhaltung des katholischen Privatgottesdienstes in Teinach (1789);
7. der Marquis de Bouville erhält die Erlaubnis zur Abhaltung des katholischen Privatgottesdienstes in Teinach (1791);
8. der Graf von Fugger erhält die Erlaubnis zur Abhaltung des katholischen Privatgottesdienstes zu Wildbad (1790-1791);
9. der katholische Pfarrer Franz Joseph Baader erhält die Erlaubnis zur Abhaltung des katholischen Privatgottesdienstes zu Wildbad (1793);
10. die Äbtissin zu Frauenalb erhält die Erlaubnis zur Abhaltung des katholischen Privatgottesdienstes zu Wildbad (1796);
11. der Baron von Gemmingen erhält die Erlaubnis zur Abhaltung des katholischen Privatgottesdienstes in Teinach und Liebenzell (1792-1795, 1799).
Archivale
Baader, Franz Joseph
Bouville, Marquis de
David
Frank, von
Frauenalb, Äbtissin von
Fugger von Babenhausen, Graf
Gemmingen-Steinegg, von; Familie
Seiz
Venningen, von
Bad Liebenzell CW
Bad Teinach : Bad Teinach-Zavelstein CW
Bad Wildbad CW
Frauenalb : Schielberg, Marxzell KA
Frauenalb : Schielberg, Marxzell KA; Kloster
Hechingen BL
Hohenzollern-Hechingen, Fürstentum
Memmingen MM
Memmingen MM; Oberhospital, Prälat David
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:30 MEZ