Justizvollzugsanstalt Rosdorf (Bestand)
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NLA WO, 1066 Nds
Nds. Landesarchiv, Abt. Wolfenbüttel (Archivtektonik) >> Gliederung >> 3 Akten (Alt / W / Neu / Nds / R / Bund) >> 3.4 Behörden des Landes Niedersachsen (Nds) >> 3.4.14 Rechtspflege >> 3.4.14.4 Justizvollzug
1958-2006
Geschichte des Bestandsbildners: Die Justizvollzugsanstalt Rosdorf wurde zum 1. Januar 2003 aus der JVA Göttingen und der Jugendanstalt Göttingen-Leineberg gebildet. Der Regelbetrieb begann erst 2007 mit der Fertigstellung des Neubaus in Rosdorf.
Die JVA Rosdorf bestand neben der Hauptanstalt Rosdorf zunächst aus folgenden Abteilungen:
Abteilung Duderstadt (Erwachsenenvollzug)
Abteilung Einbeck (Erwachsenenvollzug)
Abteilung Holzminden (Erwachsenenvollzug)
Abteilung Offener Jugendvollzug Göttingen
Jugendarrestanstalt Göttingen
2010 wurden die Abteilung Offener Jugendvollzug Göttingen und die Jugendarrestanstalt Göttingen aus der JVA Rosdorf ausgegliedert und der JVA Hameln zugeordnet. Gleichzeitig wurde die "Sozialtherapeutische Anstalt für Männer" in Bad Gandersheim, zuvor eine Abteilung der JVA Sehnde, der JVA Rosdorf angeschlossen.
2011 wurde die Sicherungsverwahrung von der JVA Celle an die JVA Rosdorf übertragen. Seit 2013 erfolgt die Unterbringung dieser Gefangenen in Rosdorf.
Stand: 2015
Bestandsgeschichte: Der Bestand enthält bisher vor allem Akten der JVA Göttingen als Vorgängereinrichtung der JVA Rosdorf. Aufgrund der geringen Anzahl der übernommenen Akten wurde auf die Bildung eines eigenen Bestandes verzichtet.
Stand: 2015
Bearbeiter: Dr. Natascha Noll (2015)
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Die JVA Rosdorf bestand neben der Hauptanstalt Rosdorf zunächst aus folgenden Abteilungen:
Abteilung Duderstadt (Erwachsenenvollzug)
Abteilung Einbeck (Erwachsenenvollzug)
Abteilung Holzminden (Erwachsenenvollzug)
Abteilung Offener Jugendvollzug Göttingen
Jugendarrestanstalt Göttingen
2010 wurden die Abteilung Offener Jugendvollzug Göttingen und die Jugendarrestanstalt Göttingen aus der JVA Rosdorf ausgegliedert und der JVA Hameln zugeordnet. Gleichzeitig wurde die "Sozialtherapeutische Anstalt für Männer" in Bad Gandersheim, zuvor eine Abteilung der JVA Sehnde, der JVA Rosdorf angeschlossen.
2011 wurde die Sicherungsverwahrung von der JVA Celle an die JVA Rosdorf übertragen. Seit 2013 erfolgt die Unterbringung dieser Gefangenen in Rosdorf.
Stand: 2015
Bestandsgeschichte: Der Bestand enthält bisher vor allem Akten der JVA Göttingen als Vorgängereinrichtung der JVA Rosdorf. Aufgrund der geringen Anzahl der übernommenen Akten wurde auf die Bildung eines eigenen Bestandes verzichtet.
Stand: 2015
Bearbeiter: Dr. Natascha Noll (2015)
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
2,5
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 12:45 MESZ