Landesregierung soll Baulandbeschaffung fördern
Vollständigen Titel anzeigen
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 5/002 D611005/103
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 5/002 Politischer Wochenbericht aus Baden-Württemberg des SDR 1958-1970
Politischer Wochenbericht aus Baden-Württemberg des SDR 1958-1970 >> 1961 >> Mai
27. Mai 1961
(O-Ton) Franz Wiedemeier, MdL, CDU, Ulm, begründet einen Antrag seiner Fraktion auf Beschaffung und Erschließung von verbilligtem Bauland: Die Grundstückspreise werden wegen eines zu kleinen Angebots nicht gehalten werden können / Deshalb soll Baugelände vom Bund, vom Land und von den Gemeinden gegeben werden / Gestiegene Nachfrage nach 3-4-Zimmer-Wohnungen / (3'29)
(O-Ton) Hans Filbinger, Dr., CDU, Innenminister von Baden-Württemberg: Es gibt keinen Engpass mehr bei der Beschaffung von öffentlichen Mitteln für den Bau von Wohnungen, wohl aber für die Beschaffung von Bauland / Die Schaffung neuer Siedlungsräume für Wohnungen und Industrie ist ein Problem der Landesplanung und Landesentwicklung / Wenn das Land Räume erschließen will, muss zuerst Gelände gekauft werden, das sich als Bauland eignet / Das Land soll für den Kauf in Frage kommenden Trägern Mittel bereit stellen / (2'38)
(O-Ton) Karl-Hans Albrecht, MdL, SPD, Heidelberg: Baugelände ist Spekulationsobjekt geworden / Das Problem der Grundstückspolitik der Gemeinden ist nicht leicht lösbar / Die Abschöpfung des Spekulationsgewinns durch finanzkräftige Landkäufer / Der Ankauf von Bauerwartungsland muss so geschickt finanziert werden, dass keine Spekulanten aufmerksam werden / (2'48)
(O-Ton) Johann Peter Brandenburg, Dr., MdL, FDP/DVP, Pforzheim: Das Gemeinderecht zwingt zur Publizität und verhindert eine auf ökonomischen Prinzipien aufgebaute Grundstückspolitik / (1'38)
(O-Ton) Heinrich von Hacht, MdL, SPD, Ludwigsburg: Die Frage staatlichen Grundbesitzes ist interessant für solche Städte und Gemeinden, wo sich bis zum zweiten Weltkrieg militärische Einrichtungen konzentrierten / Dort gibt es Gebäude und Grundstücke, die nicht oder nicht richtig genutzt werden / Beispiele Kornwestheim und Ludwigsburg / (2'13)
(O-Ton) Hans Filbinger, Dr., CDU, Innenminister von Baden-Württemberg: Es gibt keinen Engpass mehr bei der Beschaffung von öffentlichen Mitteln für den Bau von Wohnungen, wohl aber für die Beschaffung von Bauland / Die Schaffung neuer Siedlungsräume für Wohnungen und Industrie ist ein Problem der Landesplanung und Landesentwicklung / Wenn das Land Räume erschließen will, muss zuerst Gelände gekauft werden, das sich als Bauland eignet / Das Land soll für den Kauf in Frage kommenden Trägern Mittel bereit stellen / (2'38)
(O-Ton) Karl-Hans Albrecht, MdL, SPD, Heidelberg: Baugelände ist Spekulationsobjekt geworden / Das Problem der Grundstückspolitik der Gemeinden ist nicht leicht lösbar / Die Abschöpfung des Spekulationsgewinns durch finanzkräftige Landkäufer / Der Ankauf von Bauerwartungsland muss so geschickt finanziert werden, dass keine Spekulanten aufmerksam werden / (2'48)
(O-Ton) Johann Peter Brandenburg, Dr., MdL, FDP/DVP, Pforzheim: Das Gemeinderecht zwingt zur Publizität und verhindert eine auf ökonomischen Prinzipien aufgebaute Grundstückspolitik / (1'38)
(O-Ton) Heinrich von Hacht, MdL, SPD, Ludwigsburg: Die Frage staatlichen Grundbesitzes ist interessant für solche Städte und Gemeinden, wo sich bis zum zweiten Weltkrieg militärische Einrichtungen konzentrierten / Dort gibt es Gebäude und Grundstücke, die nicht oder nicht richtig genutzt werden / Beispiele Kornwestheim und Ludwigsburg / (2'13)
0:14:15; 0'14
Audio-Visuelle Medien
Herkunft: Politischer Wochenbericht aus Baden-Württemberg
Kornwestheim LB
Ludwigsburg LB
Bauwerk: Militärische Gebäude und Grundstücke
Konjunktur: Preisanstieg
Militär
Raumordnung: Landesentwicklung
Raumordnung: Landesplanung
Wohnen: Bauland
Wohnen: Wohnungsbau
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:24 MEZ