Abt. 394 Schleswig-Holsteinische Ritterschaft
Vollständigen Titel anzeigen
Tektonik
Landesarchiv Schleswig-Holstein (Archivtektonik) >> Gliederung >> Schleswig-Holstein insgesamt bis 1867
Die Archivalien der Abt. 394 verfügen über eine recht kleinteilige Ordnung. Diese spiegelt die Gremien und einzelnen Funktionsträger wie auch die umfangreichen Betätigungen dieser Korporation. Hier spielen die vier Klöster, die nach der Reformation zur Versorgung adliger Töchter erhalten bleiben durften, ebenso eine wichtige Rolle wie einzelne Güter sowie rechtliche, wirtschaftliche und finanzielle Fragen der Korporation und ihrer Mitglieder. Der zeitliche Schwerpunkt der Überlieferung reicht vom 18. bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts.
Rund 70 Urkunden der Ritterschaft aus dem 15. bis 19. Jahrhundert bilden die Urk.-Abt. 394. Hier ragt eine Ausfertigung des Ripener Privilegs von 1460 heraus, eines der wichtigsten schriftlichen Zeugnisse zur Geschichte von Schleswig und Holstein.
Rund 70 Urkunden der Ritterschaft aus dem 15. bis 19. Jahrhundert bilden die Urk.-Abt. 394. Hier ragt eine Ausfertigung des Ripener Privilegs von 1460 heraus, eines der wichtigsten schriftlichen Zeugnisse zur Geschichte von Schleswig und Holstein.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 09:51 MEZ