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Erlangung der Souveränität über das Amt Burbach infolge der Pariser Konvention sowie Sequestration und Einziehung aller dem Haus Oranien darin zustehenden Domänen und Gefälle
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Erlangung der Souveränität über das Amt Burbach infolge der Pariser Konvention sowie Sequestration und Einziehung aller dem Haus Oranien darin zustehenden Domänen und Gefälle
Freier Grund Sel- und Burbach >> 2. Sayn-Hachenburgische Regierung >> 2.1. Gemeinsame Verwaltung des Grundes mit Nassau (Abschiede, Verträge, Differenzen)
(1801-1802) 1806-1807
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Erlass des Herzogs Friedrich Wilhelm zu Nassau-Weilburg und seiner Gattin Louise Isabelle Gräfin zu Hachenburg-Sayn betreffend die Berichterstattung über bisherige Verwaltung und Verfassung des Amtes Burbach sowie der dortigen Souveränitätsrechte (08.09.1806); Berichte des Neunkirchener Amtmanns Dunker über die öffentliche Verfassung im Amt Burbach, über Hoheitssachen, über bevorstehende Veränderungen des gemeinschaftlichen Grundes, über die Besitznahme des Amtes Burbach durch Nassau-Weilburg sowie Aufrichtung von Hoheitspfählen sowie über die Besitzergreifung durch das Großherzogtum Berg; Abschrift eines Berichts des Regierungsrats von Schenck zu Dillenburg über die im Grund Burbach bestehenden Souveränitätsrechte (06.09.1806); Berichte des Rentmeisters Wörner zu Haiger über die Steuern im Amt Burbach, über den dortigen Verkauf der herrschaftlichen Früchte sowie über den dortigen Chausseebau und die Chausseegelder; Übereinkunft zwischen Nassau-Weilburg und den Deputierten der Untertanen des Grundes Burbach und Selbach zur Beilegung von Irrungen wegen der Steuerabgaben und deren Verwendung (1802); Nachrichten über die fürstlich nassau-saynischen Renteigefälle im Grund Selbach und Burbach (19.02.1801); Zusammenstellung statistischer Nachrichten über den Grund Burbach und Selbach und der dortigen Renten und Einkünfte des oranien-nassauischen Teils; Versuch einer Besitzergreifung durch das Großherzogtum Berg und Inbesitznahme der oranischen Domänen; Landesherrliche Resolutionen wegen des vormaligen gemeinschaftlichen Grundes Burbach und Selbach, wegen der dortigen Steuergefälle, wegen der öffentlichen Verfassung und Jurisdiktionsverhältnisse; Berichte an die und Verfügungen von der Herzoglich Nassauischen Administrationskommission zu Wiesbaden wegen der Steuern und Gefälle aus dem Grund Burbach und Selbach; Verfügungen an die Kondominialbeamten zu Burbach; Berichte des Amtmanns Krumm zu Burbach über die Dispensation der Untertanen bei ihren Heiraten vor dem 20. Lebensjahr, die Leistung des Huldigungseides und die Erteilung des Losscheins sowie über die Bestrafung der Forst- und Jagdfrevel; Gemeinschaftliches Reglement für die Bestrafung der Forstfrevel in den herrschaftlichen Waldungen; Reglement über die Bestrafung der Forstfrevel im Fürstentum Nassau-Oranien (Druck). Korrespondenten u.a.: Amtmann Duncker (Neunkirchen), Friedrich Wilhelm Herzog zu Nassau-Weilburg, Louise Iseballe Gräfin zu Hachenburg-Sayn, Regierungsrat Wolfgang Friedrich von Schenck (Dillenburg), Amtmann Krumm (Burbach), von Beust (Hachenburg), Wredow (Hachenburg).
194 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.