Frauen-Arbeitsplätze
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 1/004 D931010/105
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 1/004 Hörfunksendungen des SDR aus dem Jahre 1993
Hörfunksendungen des SDR aus dem Jahre 1993 >> März
20. März 1993
Die Gleichstellung der Frau ist immer noch ein Thema. Frauen werden immer noch schlechter bezahlt als Männer. Sie sind "Exoten" in Führungsetagen. Sie sind mehr belastet durch familiäre Pflichten und sie werden öfters arbeitslos als Männer. Eine Bestandsaufnahme: WECKENMANN: Es besteht die Gefahr, daß Frauen die Hauptbelastung in der gegenwärtigen wirtschaftlichen Lage tragen müssen. In der Industrie sind 30000 Frauen- Arbeitsplätze abgebaut worden. Im Dienstleistungsbereich werden Frauen weiterhin schlechter bezahlt. UNGER-SOYKA: Es wird in Zukunft mehr Beratungsstellen für Frauen, genannt "Kontaktstelle Frau und Beruf", geben. Die Frauen sollen dort die Möglichkeit bekommen, sich umfassend beraten zu lassen. SPÖRI: Das Wirtschaftsministerium wird dieses Projekt des Frauenministeriums unterstützen. Es soll ein flächendeckendes Netz dieser "Kontaktstellen Frau und Beruf" geschaffen werden. Dafür müssen mindestens acht neue Stellen eingerichtet werden. WECKENMANN: Die Frauen müssen verstärkt bei den Entscheidungen des Wirtschaftsministeriums berücksichtigt werden. Das Ministerium muß für gleiche Chancen für alle Frauen sorgen. SPÖRI: Das Wirtschaftsministerium will sich für Weiterbildungsmaßnahmen für Frauen einsetzen. UNGER-SOYKA: In landeseigenen Betrieben soll vorbildlich Frauenförderung betrieben werden.
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Audio-Visuelle Medien
Arbeit; Frau
Arbeitsplatz
Berufswelt
Frau: Arbeitsplatz
Frau: Frauenpolitik
Gewerkschaft: DGB
Partei: SPD: Frauenpolitik
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:32 MEZ