Akten des Landgrafen Philipp: Berichte von Statthalter (Christian v. Hanstein) und Räten zu Kassel. Abschrift und Übersetzung eines Briefes Papst Clemens' VII
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3 Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen
Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen >> 2 Allgemeine Abteilung >> 2.4 Bauernkrieg
April, Mai, August 1525
Enthält: 1525 April. Plünderung des Klosters Heida durch die Bauern aus den Gerichten Spangenberg, Morschen usw. (24. April). Die in Kassel anwesenden Räte (Christian v. Hanstein, Tile Wolf v. Gudenberg zu Itter, Amtmann Burkhard v. Cramm, Heinrich v. Baumbach und Arnt v. Uffeln der Jüngere). Besatzung des Schlosses. Brief des Herzogs Erich von Braunschweig. Bitte der Räte um Überlassung von Rindfleisch bei der bevorstehenden Ankunft des Herzogs Erich und des Bischofs von Paderborn. Absicht des Herzogs Heinrich von Braunschweig, dem Landgrafen zuzuziehen: Wunsch der Räte, etwa vierzig Diener des Herzogs in Kassel zurückzubehalten. Sorge für Geschützbespannung. Absicht der Äbtissin von Kaufungen, ihre Kleinodien im Schlosse zu Kassel in Sicherheit zu bringen
Enthält: Mai. Beherbergung des für Mai 5 in Kassel angesagten Herzogs Heinrich und Herzog Erichs 5-600 Reisigen. Verlegung von Reisigen nach Allendorf a.W. und Witzenhausen gegen die aufrührerischen Bauern des Eichsfelds. Erfreuliche Nachrichten vom Landgrafen. Sendung eines Geschützes an diesen. Schreiben des Bischofs von Paderborn. Ankunft des paderbornischen Kanzlers in Kassel. Briefe der Herzöge Georg und Friedrich von Sachsen (Bestrafung des Boten). Ankunft schaumburgischer Reiter, vierzig Pferde stark, in Kassel. Schreiben des Herzogs Erich. Bitte des Statthalters, auf dem Zuge gegen Mühlhausen die Häuser gewisser Adeligen zu verschonen. Glückwunsch zur Schlacht bei Frankenhausen. Übersendung von Wagen, Pferden und Geschütz an den Landgrafen
Enthält: Hierbei zwei Privatbriefe an Feige (von Lic. Johann Fischer gen. Walter und Bernhard Claut d.J.) betreffend die Geburt einer Tochter Feiges (23. Mai)
Enthält: August. Glückwunsch Papst Clemens VII zur Niederwerfung der Bauern
Enthält: Mai. Beherbergung des für Mai 5 in Kassel angesagten Herzogs Heinrich und Herzog Erichs 5-600 Reisigen. Verlegung von Reisigen nach Allendorf a.W. und Witzenhausen gegen die aufrührerischen Bauern des Eichsfelds. Erfreuliche Nachrichten vom Landgrafen. Sendung eines Geschützes an diesen. Schreiben des Bischofs von Paderborn. Ankunft des paderbornischen Kanzlers in Kassel. Briefe der Herzöge Georg und Friedrich von Sachsen (Bestrafung des Boten). Ankunft schaumburgischer Reiter, vierzig Pferde stark, in Kassel. Schreiben des Herzogs Erich. Bitte des Statthalters, auf dem Zuge gegen Mühlhausen die Häuser gewisser Adeligen zu verschonen. Glückwunsch zur Schlacht bei Frankenhausen. Übersendung von Wagen, Pferden und Geschütz an den Landgrafen
Enthält: Hierbei zwei Privatbriefe an Feige (von Lic. Johann Fischer gen. Walter und Bernhard Claut d.J.) betreffend die Geburt einer Tochter Feiges (23. Mai)
Enthält: August. Glückwunsch Papst Clemens VII zur Niederwerfung der Bauern
Sachakte
Verschiedene Briefe nicht eingeheftet, sondern nach Wiederauffindung im Dezember 1977 lose eingelegt. (Wff)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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