Besetzung der Dompräbenden in Minden
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Domkapitel Minden 1238
D 605 Minden-Ravensberg, Regierung
Minden-Ravensberg, Regierung >> 8. Klöster und Stifte >> 8.2. Domkapitel Minden
1772 - 1796
Enthaeltvermerke: Enthält: Bewilligung des Benefiziums a latere (Befreiung von der Residenzpflicht) für den Domherrn von Ledebur, Direktor der Kammerdeputation zu Halle, 1772 Bestellung der Präbende des verstorbenen Wilhelm Adolph von Wendt zu Horst (Bl. 8) Bestellung der Präbende nach dem Tode des Scholasters von Dalwigk mit Ludwig Valentin von der Reck (Bl. 15, 37) Resignation der Präbende und des Oblegiums St. Crucis seitens des Majors von Köhler (Bl. 22), 1778 Übertragung der Präbende des verstorbenen von Hoerde an Cajetan Graf von Schaffgotsch, Bewilligung des Benefiziums a latere (BL. 28), 1775, 1777 Tod des Dompropstes von Eltz (Bl. 56), 1779 - 1780 Verlängerung der Frist zur Besetzung für von Dalberg, Übertragung der Präbende an von Adelmann zu Adelmannsfelden, Domherr zu Augsburg und Ellwangen Tod des von der Reck, Besetzungsrecht des von Forstmeister, Vergabe der Präbende an Caspar Droste Vischering (Bl. 62) Verkauf des an den Obristen von Leipziger vergebenen Oblegiums St. Crucis (Bl. 170), 1781 Spezifikation des dem Domkapitel durch die alliierte Armee und deren Hospital verursachten Schadens (Bl. 180) Beschuldigung des Domseniors von Dalberg wegen Anstiftung zum Mord an seinem Sekretär (Bl. 199, 231, 322), 1782 Tod des Domherrn Carl Joseph Johann Nepomuk Freiherr Huber von Maur (Bl. 212), 1782 Beschwerde der Regierungspräsidentin von Cornberg geb. von dem Bussche über die Vorenthaltung der Präbendeneinkünfte ihres Sohnes (Bl. 262), 1784 Verkauf der Dompräbende durch die Witwe des Obristen Troschke (Bl. 295), 1786 Resignation der Präbende seitens des Friedrich Carl von Dornberg (Bl. 309), 1786 Aufschwörung des Clemens Philipp von Spiegel (nach Ankauf der Präbende von Rittmeister von Bülow) (Bl. 314), 1787 Verbesserung des Oblegiums St. Margaretae (Bl. 268), 1790 Tod des Domherrn Carl Abraham F. A. von Bottlenberg gen. Kessel, Aufsteigen des von Dornberg (Bl. 284, 296), 1791 Exspektanz für den Geheimen Rat von Burgsdorff (Bl. 290), 1791 Exspektanz für den Leutnant Otto Wilhelm von Tuchsen (Bl. 302), 1792 Bewilligung des Benefiziums a latere für den Domherrn Friedrich von Juden (Bl. 308), 1792 Verzicht des Leutnants von Tuchsen auf die Exspektanz (Bl. 320), 1792 Anwartschaft des Majors von Massenbach vom Generalstab (Bl. 323) Tod des Domherrn und Kammerpräsidenten von Ledebur, Vergabe der Präbende an den Geheimen Forstrat von Burgsdorff (Bl. 328), 1794 Tod des Domseniors von Dalberg (Bl. 356, 406), 1794 Gutachten der Juristenfakultät zu Marburg über die Rechte des Königs zu den Ersten Bitten (Bl. 358) Benefizium a latere für von Adelmann (Bl. 399) Übertragung einer Präbende an den Grafen Wilhelm Carl von Hessenstein (Bl. 414), 1795 Tod des von Korff zu Waghorst (Bl. 424), 1796 Vergabe der Präbende an Friedrich Carl Ludwig von Levetzow, 1796
Behörden vor 1816
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:23 MEZ
Hierarchie
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- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
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- 1.4.5. Preußische Behörden für Minden und Ravensberg (Tektonik)
- Minden-Ravensberg, Regierung (Bestand)
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- 8.2. Domkapitel Minden (Gliederung)