Trieb, Hut und Weide zu Rot am See
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Fürstentum Ansbach, Kastenamt Lobenhausen Büschel 56
Registratursignatur/AZ: Klasse I Tomus I Blatt 4 Titel XXXII
Fürstentum Ansbach, Kastenamt Lobenhausen
Fürstentum Ansbach, Kastenamt Lobenhausen >> I. Regalien und landesherrliche Rechte >> 7. Trieb, Hut und Weide
1534-1748
enthält u.a.: Enthält:
1. 1534 August 1 (Vincula Petri), Ansbach: Markgraf Georg von Brandenburg verwandelt das Weiderecht der Erbschäferei Bemberg auf den Markungen der Dörfer Englertshausen, Wiesenbach, Saalbach, Einhardsbühl, Kleinbrettheim, Brettenfeld, Musdorf und Rot am See, alle im Amt Bemberg, in ein jährliches Weidegeld von 35 Gulden. Signum recognitionis: Der Ausfertiger, 2 Abschriften um (1540), (1770).
2. 1539 Mai 6 (Dienstag nach Cantate): Wilhelm von Crailsheim, Amtmann zu Werdeck und Bemberg, vergleicht die Weidestreitigkeiten zwischen Jakob Pickhlin und der Gemeinde Brettenfeld durch Versteinung der Güter. Signum recognitionis: Der Ausfertiger, 2 Abschriften (um 1540, um 1770).
3. 1560 November 23: Entscheidung Georgs von Ellrichhausen, Amtmanns zu Lobenhausen, und Georg Thanners, Kastners zu Bemberg, in den Weidestreit zwischen den Gemeinden Rot am See und Brettenfeld auf den Wiesen des Michael Vallinus zu Brettenfeld, Abschrift (um 1720), 1 Blatt.
4. 1565 Oktober 2 (Dienstag nach Michaeli): Die Gemeinden Rot am See und Lenkerstetten vergleichen sich duch Hans Prummer, Keller zu Bartenstein, Georg Seckel, reisigen Knecht zu Hornberg, Jörg Müller, Grabenreiter zu Schwäbisch Hall und Simon Kraft, Wirt zu Wolpertshausen, über das Weiderecht auf den gerodeten Äckern auf der Dientrichshöhe. Signum recognitionis: 1. Prummer, 2. Hans Eyß, Bürger zu Crailsheim für Seckel, 3. Müller, 4. Kraft, Abschrift (um 1750), 4 Blatt.
5. Markungs-, Trieb- und Hutstritt zwischen den Gemeinden Rot und Oberwinden wegen des "Zaintenwasens", Blatt 1-12, 1608-1609.
6. Markungsbeschreibung von Rot, gefertigt von Johan Valentin Hofmann, Amtsschreiber zu Lobenhausen, 2 Blatt lose, 1682.
7. Hutstrittigkeit zwischen Rot am See und Oberwinden, 1 Schriftstück, Crailsheim, 19. Juni 1708.
8. Hut- und Markungsgrenzbeschreibung des Dorfs Rot, mit Beiakten, Blatt 1-6, 1748.
1. 1534 August 1 (Vincula Petri), Ansbach: Markgraf Georg von Brandenburg verwandelt das Weiderecht der Erbschäferei Bemberg auf den Markungen der Dörfer Englertshausen, Wiesenbach, Saalbach, Einhardsbühl, Kleinbrettheim, Brettenfeld, Musdorf und Rot am See, alle im Amt Bemberg, in ein jährliches Weidegeld von 35 Gulden. Signum recognitionis: Der Ausfertiger, 2 Abschriften um (1540), (1770).
2. 1539 Mai 6 (Dienstag nach Cantate): Wilhelm von Crailsheim, Amtmann zu Werdeck und Bemberg, vergleicht die Weidestreitigkeiten zwischen Jakob Pickhlin und der Gemeinde Brettenfeld durch Versteinung der Güter. Signum recognitionis: Der Ausfertiger, 2 Abschriften (um 1540, um 1770).
3. 1560 November 23: Entscheidung Georgs von Ellrichhausen, Amtmanns zu Lobenhausen, und Georg Thanners, Kastners zu Bemberg, in den Weidestreit zwischen den Gemeinden Rot am See und Brettenfeld auf den Wiesen des Michael Vallinus zu Brettenfeld, Abschrift (um 1720), 1 Blatt.
4. 1565 Oktober 2 (Dienstag nach Michaeli): Die Gemeinden Rot am See und Lenkerstetten vergleichen sich duch Hans Prummer, Keller zu Bartenstein, Georg Seckel, reisigen Knecht zu Hornberg, Jörg Müller, Grabenreiter zu Schwäbisch Hall und Simon Kraft, Wirt zu Wolpertshausen, über das Weiderecht auf den gerodeten Äckern auf der Dientrichshöhe. Signum recognitionis: 1. Prummer, 2. Hans Eyß, Bürger zu Crailsheim für Seckel, 3. Müller, 4. Kraft, Abschrift (um 1750), 4 Blatt.
5. Markungs-, Trieb- und Hutstritt zwischen den Gemeinden Rot und Oberwinden wegen des "Zaintenwasens", Blatt 1-12, 1608-1609.
6. Markungsbeschreibung von Rot, gefertigt von Johan Valentin Hofmann, Amtsschreiber zu Lobenhausen, 2 Blatt lose, 1682.
7. Hutstrittigkeit zwischen Rot am See und Oberwinden, 1 Schriftstück, Crailsheim, 19. Juni 1708.
8. Hut- und Markungsgrenzbeschreibung des Dorfs Rot, mit Beiakten, Blatt 1-6, 1748.
Amtsbücher / Akten
ger
Typ: Büschel
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: 1 Faszikel geheftet
Content Preservation: 1
Kontrolle Rueckgabe: 0
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: 1 Faszikel geheftet
Content Preservation: 1
Kontrolle Rueckgabe: 0
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 11:53 MESZ
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