Politische Verfolgungen und Prozesse gegen Clara Zetkin
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BArch NY 4005/10
BArch NY 4005 Zetkin, Clara
Zetkin, Clara >> Nachlass Clara Zetkin >> 1. Biographisches Material >> 1.4. Politische Verfolgungen und Prozesse
Juni 1897, Juli 1915 - Jan. 1916, Juni 1921 - Mai 1923, 1926, 1932, (Juli 1958)
Enthält:
Ablehnung einer mit Clara Zetkin vorgesehenen sozialdemokratischen Versammlung durch Gemeinderat Ilmenau; 9 Vernehmungsprotokolle des Großherzoglichen Landgerichtes Karlsruhe wegen Verbreitung des Manifestes der Berner Internationalen sozialistischen Frauenkonferenz sowie Beschluß des 1. Strafsenats des Reichsgerichts, 1915/16, dabei: 2 Solidaritätsschreiben von deutschen Gruppen der Sozialistischen Partei Toledo (Ohio) und Lynn (Massachusetts), USA; 13 Dokumente (russ. und deutsch) über politische Verfolgung und Verhaftung durch lettische Behörden, 1921-1923, dabei: 3 Schreiben Clara Zetkins an das Deutsche Auswärtige Amt; [Polizeiliche] Aktennotiz über angeblich vorgesehene Maßnahmen der KPD gegen die Behinderung Clara Zetkins bei der Reichstagseröffnung, dabei: Extrablatt vom 29. Aug. 1932, hrsg. von der Reichstagsfraktion der KPD; Bericht des Staatskommissars für öffentliche Ordnung über das bei Clara Zetkin beschlagnahmte Material über die revolutionären Aktionen der Arbeiterklasse, März 1921, mit Anlagen; Beschluß des Amtsgerichts Stuttgart vom 29. Apr. 1925 zur Beschlagnahme der Druckschrift "Lenin zur Frauenbefreiung"
Enthält auch:
Solidaritätsschreiben der "Deutschen Branch Socialist Party" aus Denver (Colorado) und der "Karl Marx Deutsche Branch Socialist Party" aus Philadelphia vom 6. und 12. Okt. 1915 sowie des Vorstandes der sozialdemokratischen Frauen aus Liegnitz
Ablehnung einer mit Clara Zetkin vorgesehenen sozialdemokratischen Versammlung durch Gemeinderat Ilmenau; 9 Vernehmungsprotokolle des Großherzoglichen Landgerichtes Karlsruhe wegen Verbreitung des Manifestes der Berner Internationalen sozialistischen Frauenkonferenz sowie Beschluß des 1. Strafsenats des Reichsgerichts, 1915/16, dabei: 2 Solidaritätsschreiben von deutschen Gruppen der Sozialistischen Partei Toledo (Ohio) und Lynn (Massachusetts), USA; 13 Dokumente (russ. und deutsch) über politische Verfolgung und Verhaftung durch lettische Behörden, 1921-1923, dabei: 3 Schreiben Clara Zetkins an das Deutsche Auswärtige Amt; [Polizeiliche] Aktennotiz über angeblich vorgesehene Maßnahmen der KPD gegen die Behinderung Clara Zetkins bei der Reichstagseröffnung, dabei: Extrablatt vom 29. Aug. 1932, hrsg. von der Reichstagsfraktion der KPD; Bericht des Staatskommissars für öffentliche Ordnung über das bei Clara Zetkin beschlagnahmte Material über die revolutionären Aktionen der Arbeiterklasse, März 1921, mit Anlagen; Beschluß des Amtsgerichts Stuttgart vom 29. Apr. 1925 zur Beschlagnahme der Druckschrift "Lenin zur Frauenbefreiung"
Enthält auch:
Solidaritätsschreiben der "Deutschen Branch Socialist Party" aus Denver (Colorado) und der "Karl Marx Deutsche Branch Socialist Party" aus Philadelphia vom 6. und 12. Okt. 1915 sowie des Vorstandes der sozialdemokratischen Frauen aus Liegnitz
Zetkin, Clara, 1857-1933
Akte
deutsch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 12:20 MESZ